Caterham holt Donut-Rekord

10. November 2017
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Aktuelles

Es gibt zwei Arten von Donuts: das kalorienreiche Süßgebäck und eine Wendekreis-dezimierende Fahrtechnik. Beide sind toll, machen Spaß und verleiten zur Übertreibung – was fatal enden kann. Bei der ersten Variante ist es recht simpel: das Ergebnis nach einer Donut-Orgie sind schlicht und ergreifend Bauchschmerzen, wenn man öfter über sein Zuckerglasurlimit geht, kann es auch mit Diabetes enden, was aber wieder eine andere Geschichte ist.

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Komplexer wird es bei Donut-Art Nummer Zwo. Im besten Fall kommt kurz vor dem Erreichen der Obergrenze verdaubarer Donuts zu einem Schwindelgefühl. Schlimmer können die Konsequenzen ausfallen, wenn man dem Donutgenuss im allgemeinen Straßenverkehr frönt – mit einer Anzeige wegen Verursachung von Rauch und Lärm, außerdem muss man die Reinigungskosten übernehmen. Sollten weder Schwindelgefühl noch Exekutive dem Treiben ein Ende bereiten, könnte es zum „worst-case“-Szenario kommen: die Reifen platzen und die teuer ersparten Felgen haben nur noch Schrottwert.

caterham-seven-620r-donut-record (2)Es gibt aber noch eine Möglichkeit, extrem viele Donuts zu drehen: man ist der britische Olympiagewinner im Radfahren Chris Hoy, der auch auf motorisierten Vehikeln nicht untalentiert ist und fährt um den Donut-Weltrekord. Mit dem leichtgewichtigen Caterham Seven 620R schafft er innerhalb einer Minute ganze 19 Stück – Rekordversuch geglückt. Die ganze Aktion ist ein Teil der Feierlichkeiten rund um den 60. Geburtstag des „Seven“.

„Als wir an den Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum des „Seven“ veranstaltet haben, wussten wir, dass es ein wichtiges Jahr wird“, sagte Caterham-Boss Graham MacDonald.“ Wir wussten jedoch nicht, dass es in so vielen Bereichen ein Rekordjahr werden würde. Das Jahr nach einer so starken Verkaufsperformance mit einem Rekord von einer olympischen Ikone zu beenden, ist ein guter Weg, um alles abzurunden.“

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