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  • 15.04.11 von Enrico Falchetto
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Franke Zone

Besuch im geheimen Seat-Museum: In der Zona Franca bei Barcelona versteckt Seat in einer Halle unter dünnen Plastikplanen historische Highlights. Wir durften exklusiv einen Blick unter die Abdeckungen werfen.

Prototyp eines Formel-Rennwagens von 1969 mit Fiat 1400er-Motor 

Ein offizielles Werksmuseum gibt es bei Seat nicht, fast gschamig versteckt die spanische VW-Tochter ihre historischen Schätze in einer Fabrikshalle. Und zwar in der Zona Franca, Barcelonas riesigem Industriegebiet, nur einen Steinwurf von den alten Werkshallen der katalonischen Autofirma entfernt, wo heute noch Karosserieteile für neue Seats produziert (und per Bahn ins 35 Kilometer entfernte Hauptwerk nach Martorell verschickt) werden.
Unter dünnen durchsichtigen Plastikplanen stehen dort an die 60 Fahrzeuge, eine bunte Mischung aus Prototypen, Salon-Studien, Rennwagen und historischen Serienmodellen. Letztere bringen schöne Déjà-vus aus dem Fiat-Programm der 50er- und 60er-Jahre, die Italiener waren ja bei der Firmen-Gründung 1950 Siebent-Prozent-Eigner der „Sociedad Española de Automóviles de Turismo“. Öffentlich zugänglich ist das geheime Museum leider nicht, das eine oder andere Exemplar aus dieser Sammlung kann man jedoch ab und an bei Klassik- oder Motorsport-Veranstaltung bzw. in der Wolfsburger „Autostadt“ bewundern. Señior Isidre López Badenas kümmert sich als Chef der Abteilung „Historical Cars“ darum, dass die Autos technisch und optisch stets in Topzustand sind. Ein paar Highlights dieser Seat-Schätze haben wir für Sie mit der Handykamera abgelichtet und in einer Bildgalerie samt kurzer Beschreibung zusammengestellt.

Franke Zone - Seats Prototypenhalle

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