Kia Magentis 2,0 CRDi - "Störende Kleinigkeiten"
Von Leser Michael Dürr, Weiden am See (Bgld.)
Der Kia macht von außen einen recht imposanten Eindruck. Das Heck erinnert ein wenig an den deutschen Konkurrenten mit den vier Ringen. Innen ist das ein bisschen anders: Die Materialien sehen etwas billig aus, und die Verarbeitung weist kleine Mängel auf.
Mit der Bedienung gibt es keine Probleme, die Schalter und Knöpfe sind sinnvoll und leicht erreichbar angeordnet. Einzig das Radio ist etwas kompliziert zu bedienen, aber wenn einmal der richtige Sender gefunden oder die CD eingelegt ist, gibt es einen sauberen Sound.
Die Armaturen, optisch ansprechend, beschränken sich auf das Wesentliche. Die Sitze sind etwas schwierig auf die optimale Position einzustellen, zumal Verstellmöglichkeiten wie etwa für die Neigung der Sitzfläche fehlen. Dafür gibt es selbst für groß Gewachsene genügend Kopffreiheit – auch im Fond.
Das Fahrwerk vermittelt guten Fahrbahnkontakt, ist aber nicht zu sportlich ausgelegt, sondern eher komfortabel. Der Motor hängt gut am Gas, das Sechsganggetriebe lässt sich leicht schalten, ist aber für Bergfahrten zu lang abgestuft. Dreht man den Motor nicht hoch, kommt man beim Gangwechsel in den Drehzahlbereich des Turbolochs, und die sonst gute Beschleunigung ist weg.
Betrachtet man das Preis/Leistungsverhältnis, kann man über die störenden Kleinigkeiten hinwegsehen – man gewöhnt sich sogar daran.