Das Urlaubgsgeld-Auto
Renault plant Billigstauto – auch für Europa?
Im Vergleich zum kommenden Billigstauto eine Protzkiste: Der bei uns nicht erhältliche Renault Pulse für knapp 9000 Euro
Dacias sind die Billigautos des Renault-Konzerns? Nicht mehr lange. Denn geht es nach dem Willen der Bosse, kommt demnächst ein Kleinwagen für unfassbare 2500 Euro auf den Markt. Zumindest behauptet das die französische Wirtschaftszeitung „La Tribune“.
Ein Konsortium, zusammengesetzt aus Experten von Renault und Nissan, soll sich ab dem 1. Jänner 2012 um die Konzeption dieses Sparmodells kümmern. Wo dieses aber gebaut werden, und wann es auf den Markt kommen soll, steht noch nicht fest. Gerüchte sprechen derzeit von rund 3,60 Meter Länge und dem bevorzugten Einsatzgebiet in Schwellenländern. Ein Einsatz in Europa, Renaults Kernmarkt, ist laut „La Tribune“ aber durchaus denkbar.
Wenngleich auch nur schwer vorstellbar. Allein die Materialkosten würden bei einem derart niedrigen Verkaufspreis mehr als die Hälfte ausmachen, ganz zu schweigen von Produktion, Transport, Steuern und der kleinen, aber doch vorhandenen Händlerspanne. Nicht zu vergessen auch die strengeren Auflagen für eine hiesige Zulassung, allen voran die von der EU vorgeschriebenen Sicherheits-Features (vor allem das künftig verpflichtende ESP), die so einfach (und vor allem günstig) nicht realisierbar sein werden.
Zum Vergleich: Ein Dacia Sandero verfügt nur über die notwendigsten Einrichtungen, um eine Zulassung zu bekommen, und gilt als knapp kalkuliert. Er kostet mit 6.990 Euro aber immer noch fast das Dreifache als das angebliche Diskontmodell.
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