Das flache Überraschungsei
Der Audi A7 ist ein fünftüriges Coupé mit einem markanten Detail: Dem Heck. Schön ist es zweifellos, aber alles andere als eine neue Idee.
Ab Herbst im Handel: Audi A7
A1, A3, A4, A5, A6, A7, A8 – bald hat es Audi geschafft und seine PKW-Baureihen komplett durchnumeriert. Wobei der neueste Spross A7 ein wenig aus der Reihe tanzt. Er möchte weder Limousine, noch Kombi oder Coupé sein, sondern alles auf einmal.
Diese Überraschungsei-Taktik („Aber das sind ja gleich drei Wünsche auf einmal!“) dürfte auch der Denkansatz der Marketing-Leute gewesen sein, die unter diesem Motto das Schrägheck endgültig Salonfähig machen wollen. Indem sie den Spieß einfach umdrehen: Das Hutfahrer-Image ist vorbei, denn ein „Fastback“ ist praktischer als ein Coupé, schnittiger als ein Kombi und nicht so konservativ wie eine Limousine.
Der A5 Sportback machte es letztes Jahr schon vor, und auch Jaguar und BMW haben bereits Modelle mit ähnlichem Hintern im Angebot. Und zwangsläufig drängt sich die Frage auf: Warum kommt man erst jetzt drauf?
Neu ist der Versuch, diese Heckvariante zu etablieren, ja auch nicht. Es hat einfach so lange gedauert, bis dieser Fahrzeug-Typ soweit in Vergessenheit geriet, und damit auch dessen ehemaligen Schnarchnasen-Ruf.
Man versuchte es zwar alle paar Jahre, aber so richtig wollte die Idee einfach nicht greifen. Und angefangen hat alles mit dem Urahn des A7, dem ersten Audi 100 Avant. Mehr zur Geschichte des europäischen Schräghecks finden Sie in der Gallerie, gleich im Anschluss.
Die Rückkehr des Schräghecks
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