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  • 08.02.11 von Roland Scharf
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Die Macht der 111 Millionen

Die Liebe der Autoindustrie zur Superbowl trägt herrliche Früchte: Spezielle Werbespots, die Kultstatus erreichen.

Mittlerweile schon Teil der Show: Die Werbeblöcke während der Superbowl 

Die Superbowl ist nicht einfach nur die größte Einzelsportveranstaltung der Welt. Sie findet zudem in den USA statt, womit klar ist, dass es neben dem Sport (die Green Bay Packers gewannen in Arlington/Texas gegen Rekordmeister Pittsburgh Steelers mit 31:25, nebenbei bemerkt) vor allem um eines geht: Eine abendfüllende Show der Superlative, mit allem, was dazugehört.
Entsprechend sind nicht nur die Auftritte während der Pausen eine legendäre Einrichtung, die heuer von den Black Eyes Peas, Usher und Slash absolviert wurden (die US-Hymne sang dieses mal übrigens Christina Aguilera, die prompt eine Textzeile vergaß).
Auch die Werbeblöcke gelten als heiß umkämpftes Feld, da die Zuschauerzahlen einfach unschlagbar sind: Bis zu 111 Millionen Menschen sahen sich das Football-Finale heuer an. Ein neuer Rekord nicht nur für die Superbowl. Überhaupt gab es bis dato keine US-Fernsehsendung, die erfolgreicher war.
Das führt bei den Autokonzernen, von allen Industriezweigen wohl die Sparte mit dem größten Drang zur Selbstdarstellung, zu immer neuen Höhen. Die „Superbowl Commercials“ gelten als Kult und sind schon lange mehr als einfach nur Werbung. Sondern eher schon Kurzfilme zwischen den Starauftritten zwischen dem Finalspiel der NFL.
So ließen sich auch heuer wieder Audi, BMW, Chrysler, Chevrolet, Hyundai, Mercedes und VW nicht lumpen und präsentierten auf unterschiedlichste, aber stets kreative Weise entweder ihr neues Modell, oder eben einfach nur sich selbst.

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