Der Smaybach: Klein, fein & von Peisert Design

17. Mai 2017
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Aktuelles

Die Fahrer von Maybach, Rolls Royce und Bentley können einem ja wirklich Leid tun. Da gibt man ein Vermögen für die maximale Stufe des Automobilen Luxus aus, lässt ganze Wälder für ein Armaturenbrett fällen, komplette Kuhherden für dessen Überzug häuten und dann findet man in den Innenstädten keinen Parkplatz, weil der Pöbel wieder zu faul ist, um Öffi zu fahren. Dazu kommt noch das altbekannte Problem der viel zu kleinen Parkplätze im Parkhaus. Da wäre es doch an der Zeit, den Luxus aus den Sechs-Meter Schiffen in ein kompaktes Stadtmobil zu pflanzen. Aston Martin hat das mit dem Cygnet, einem umgebauten Toyota IQ, probiert. Preisert Design hat diese Vision mit seinem Entwurf auf die Spitze getrieben.

Die Über-Marke Maybach hat zur Zeit kein eigenständiges Fahrzeug und siecht als höchste Ausstattungsstufe der Mercedes S-Klasse dahin. Das möchte der Designer Jan Peisert ändern und zeichnet eine zeitgemäße Version eines Edel-Stadtflitzers. Als Basis bietet sich der Smart an, der ja ebenfalls zum Daimler-Konzern gehört. Jedoch bekommt dieser alle Details, die einen Maybach ausmachen. Ein riesiger Kühlergrill, monströse Felgen und edle Leuchten würdigen die seitlichen Maybach-Embleme. Im Innenraum fliegt quasi alles raus, was einen Smart identifiziert und wird von einem S-Klasse Interieur ersetzt.

Ob wir jemals solch einen „Smaybach“ auf den Straßen sehen werden? Vermutlich nicht. Trotzdem danken wir Preisert Design für diesen Entwurf, der zeigt, dass automobiler Luxus auch auf Zweieinhalb Metern funktionieren würde.

(Bilder: Preisert Design)

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