Porsche Cayenne Cabrio: Das Konzept, das zu Recht nie gezeigt wurde

16. März 2017
1.323 Views
Leben

Über Geschmack lässt sich nicht streiten. Wenn ich allerdings für mich ganz persönlich sprechen darf, so empfinde ich den Porsche Cayenne der ersten Generation als das vermutlich hässlichste Auto, das Porsche jemals gebaut hat … vielleicht sogar als das hässlichste Auto seiner Ära. Und ja, ich weiß dass der Fiat Multipla gleichzeitig mit dem Cayenne gebaut wurde.

Dennoch hatte und hat der Cayenne viele Fans und man muss den Zuffenhausenern schlicht lassen, dass sie damit einen echten Cou gelandet haben. Vielleicht waren sie auch deswegen seinerzeit übermütig genug, um intern den Startschuss für ein ganz „besonderes“ Konzept-Auto zu geben: Ein Cayenne Cabrio. Das Ergebnis wurde sodann aber nie der Öffentlichkeit präsentiert – bis jetzt. In dem neusten Teil von Porsches eigener Videoserie zu den „Top 5“ ihrer Geschichte widmete man Konzeptfahrzeugen und stellte dabei erstmals auch das besagte Cabrio vor. Hier ein paar Bilder aus dem Video:

 

Mir ist klar, dass es nicht leicht ist ein SUV als Cabrio gut aussehen zu lassen. Bevor es Range Rover mit dem Evoque Cabrio unlängst zum ersten Mal richtig gut hinbekam scheiterte schon Nissan mehr oder weniger daran: mit dem Murano. Doch gegen das Porsche Cayenne Cabrio Konzept ist sogar der Murano noch ein Meisterwerk. Tiefer gelegt, zweier Türen beraubt, mit einer Art „Porsche-Heck“ versehen und mit der so schon nicht unbedingt elegante Cayenne-Schnauze geschmückt zeigt sich das Cayenne Cabrio als Ästhetik-Unfall erster Güte.

Ganz anders die restlichen Konzeptautos im Video. Darunter mit dem Typ 754 T7 quasi der Urahn des 911ers, der erste Versuch eine viertürige Limousine zu gestalten (989 concept) und der unlängst präsentierte Misson E. Hier das ganze Video:

Profilbild von Johannes Posch

Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

Kommentar abgeben