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Rubens Barrichello: ein gestandener Mann darf auch mal weinen

9. August 2017
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Aktuelles

Motorsport war irgendwie immer schon ein Familiending. Ob man jetzt mit dem Papa vor dem Fernseher mitgefiebert hat oder bei einem Familienausflug an die Rennstrecke erstmals in Kontakt mit lauten Motoren und Benzingeruch gekommen ist. An den Rennsport kommt man fast immer über die Angehörigen. Das ist nicht nur bei uns so, sondern auch bei den Familien, die den Motorsport prägen. Mick Schumacher, der Sohn von Michael, feiert Erfolge in der Formel 3. Nico Rosberg, Sohn eines Formel 1-Weltmeisters, wurde selbst Champion. Besonders emotional dürfte es aber bei den Barrichellos zugehen. Rubens, dessen Vater ebenfalls Autorennen fuhr, durfte kürzlich auf der Beifahrerseite bei einer Fahrt seines Sohnes Eduardo, kurz Dodo, Platz nehmen. Dabei war der Formel 1-Fahrer mit den meisten GP-Starts in der Motorsportgeschichte anscheinend so ergriffen, dass er vor lauter Stolz einfach mal zu weinen begann. Das kann man durchaus nachvollziehen – welcher motorsportbegeisterte Vater würde denn nicht in einen Freudentaumel ausbrechen, wenn das eigene Kind einen Rennwagen fährt.

Das Auto, in dem die beiden sitzen ist übrigens das Chevrolet Cruze Stockcar, mit dem Papa Rubens momentan den neunten Gesamtrang in der brasilianischen Stockcar-Meisterschaft behauptet. Der 15-jährige Junior möchte jedenfalls in die Fußstapfen seines Vaters treten und im nächsten Jahr Formel 4-Luft schnuppern. Wir wünschen beiden noch viel Erfolg und weiter so viel Spaß im Auto.

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