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Schlechter Start: autonomer Shuttlebus crasht am Premierentag

10. November 2017
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Aktuelles

Das erste autonome Shuttle, das auf öffentlichen Straßen fährt, wurde gestern in Las Vegas präsentiert. Es ist eines von 25 aus Michigan gelieferten, sogenannten NAVYA Arma-Fahrzeugen. Das Pilotprojekt soll einer Viertelmillion Einwohnern und Touristen ermöglichen, ein autonomes Fahrzeug zu erleben und die Angst davor zu verlieren. Der selbstfahrende Elektrobus soll eine etwa ein Kilometer lange Schleife in der Innenstadt der Casinometropole fahren – dabei können sich die Passagiere kostenlos transportieren lassen. Das Projekt soll ein weiterer Schritt in Richtung „Smart City“ sein.

Grundsätzlich klingt das ja ganz gut, wäre da nicht dieser gewisse Vorfall am Premierentag. Ein Lastwagen schob in eine Gasse, das Shuttle erkannte ihn und blieb stehen. Der LKW-Fahrer dürfte allerdings keinen Sichtkontakt mit dem autonomen Fahrzeug gehabt haben und kollidierte mit ihm. Ein Fahrgast merkte danach an, dass es keine Chance gab, den LKW-Fahrer zu warnen oder irgendwie einzugreifen. Klar, der Laster war schuld – das hilft einem möglichen Unfallopfer allerdings nicht. Beim Las Vegas-Unfall wurde übrigens niemand verletzt.

Die AAA, also die American Automobile Association, ist trotzdem sehr stolz auf das von ihnen ins Leben gerufene Projekt. Der Autoclub spendet sogar pro transportierten Passagier einen US-Dollar an den Opfer-Fond von Las Vegas.

Der kuriose Unfall in den Nachrichten

Die ersten Fahrten verliefen wie erwartet

Quelle: Youtube

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