50 Jahre Hethel: die Elise 250 Special Edition

26. August 2016
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Aktuelles

1942 entstand in Norfolk, England, ein Flugfeld für die US-Airforce. Von dort aus wurden im Laufe des zweiten Weltkriegs ganze 321 Einsätze geflogen. Das Areal war riesig; bestand aus einer eigenen Fertigungshalle, einem Firmengebäude und natürlich den Runways … und war nach dem Krieg bald relativ unnütz geworden. Zumindest aus militärischer Sicht. Also wurde es verkauft – an Lotus. Seit 1966 ist Hethel nun die Heimat der britischen Leichtbau-Spezialisten und brachte zahlreiche Ikonen hervor. Männer wie Jim Clark, Jochen Rindt, Stirling Moss, Mario Andretti, oder Ayrton Senna drehten dort ihre Testrunden; sowohl in Formel-Autos als auch den Serienmodellen, die über die Jahre das Image von Lotus zu dem machen sollten, was es heute ist.

2016 ist der Kauf durch Lotus nun genau 50 Jahre her. Ein Anlass, den die Briten (wie sollte es auch anders sein) mit einem Auto feiern. Auf Basis der Elise Cup 250 entstand so die Elise 250 Special Edition. Da wie dort lauert hinter der Fahrerkabine ein Kompressor-geladener 1,8 Liter Vierzylinder mit 246 PS und 250 NM, der den gerade einmal 899 kg schweren Renner in 4,3 Sekunden auf 100 befördert. Bei 248 km/h ist dann Schluss mit Vortrieb. Passend zu Lotus‘ „Light is Right“-Philosophie wartet dementsprechend eine Menge Karbon und Minimalismus auf den Interessenten. Wer will (warum auch immer), kann aber gerne auch eine Klimaanlage oder ein Radio mit Bluetooth und iPod-Konnektivität einbauen lassen.

Startpreis (für Deutschland): 64.000 Euro.

Technische Daten:

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