Alfa Romeo: Nächste Giulietta mit Hinterradantrieb

4. Januar 2016
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Aktuelles

Eigentlich ist man bei Alfa Romeo ja gerade schwer damit beschäftigt die Giulia und das Facelift der Giulietta fertig zu bekommen. Dennoch wird natürlich schon an die Zukunft (abseits von SUVs) gedacht. Konkret heißt das, dass man sich schon sehr konkrete Gedanken zur nächsten Giulietta macht. So hat Alberto Dillilo, Head of passenger vehicle design der FCA-Gruppe (Fiat-Chrysler Automobile), auf einem Event gegenüber unserer Kollegen von AutoExpress verraten, dass die nächste Giulietta auf einer gekürzten Basis der Giulia basieren wird. Darauf angesprochen, ob der nächste Kompakt-Alfa somit Hinterradantrieb haben würde, meinte er zumindest, dass es „technisch möglich“ sei. Das ist freilich noch keine Bestätigung, doch es wirkt dennoch plausibel.

FCA hat sich für die komplette Eigen-Neuentwicklung der Giulia-Plattform bereits in hohe Kosten gestürzt. Um diese wieder reinzuholen wird man logischerweise versuchen sie mit so wenigen Anpassungen wie möglich bei so vielen Autos wie möglich einzusetzen. Und da die Giulietta ja ohnehin immer schon sportlich positioniert war und mit der Giulia-Plattform ja auch Allrad-Antrieb möglich ist, würde das gut passen. Und für uns Autofans wäre es natürlich besonders schön – jetzt, wo BMW sich mit dem nächsten 1er vom Hinterrad-Antrieb verabschiedet.

Auch die Motoren würden übrigens gut dazu gereichen, so manchen BMW-Fan zu ködern. Alfa bringt in den nächsten Jahren brandneue Vier-Zylinder Benziner und Diesel-Motoren mit Leistungen von 110 bis 330 PS. Damit stieße man in der höchsten Eskalationsstufe mit Allrad direkt ins Jagdrevier von Golf R, Audi (R)S3 und dem neuen Focus RS vor. Das ganze gepaart mit der rassigen Formsprache, die bereits die Giulia ziert (hier auf den Bildern im QV-Trim zu sehen).

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