Keine andere Automarke polarisiert so sehr wie Tesla, was auch am kontroversen Charakter des schillernden Chefs Elon Musk liegt. Wir gehen die Sa- che pragmatisch an. Für unseren großen Vergleichstest in diesem Heft haben wir uns den beliebtesten Tesla am heimischen Markt geholt, das Model Y. 4342 Stück konnten davon im Vorjahr hierzulande abgesetzt werden, damit war der familientaugliche SUV das meistverkaufte Elektroauto hierzulande. Und der bekommt heuer gleich zwei starke Gegner aus Deutschland: den BMW iX3 und den Mercedes GLC. Zweiterer stand in Österreich noch nicht zur Verfügung, wohl aber für erste Schnupper-Kilometer in Portugal – Johannes Ibrahims ausführlichen Fahrbericht dazu finden Sie auf Seite 16/17. Eine knappe Woche nach seinem Ausflug an die Algarve hat Johannes dann den Münchner Mitbewerber hierzulande ausgefasst für eine Gegenüberstel- lung mit dem passenden Pendant aus dem Hause Tesla. Wer am Ende die Nase vorn hat, lesen Sie ab Seite 10.

Rein elektrisch beginnen wir auch die Strecke der Einzel-Tests, und zwar mit einer Drei-Seiten-Story über den neuen Nissan Micra, der mehr sein will als ein Klon des beliebten Renault 5. Elektrifiziert geht es weiter, die Neuauf- lage des Honda Prelude ist ein klassischer Hybrid. Bloß zart geboostet wird im Anschluss beim Fiat 500 – doch die vielen Fans des kultigen Kleinwagens

sind froh, dass es den Italiener endlich wie- der als Verbrenner gibt. So richtig erfolg- reich war die vor sechs Jahren eingeführte Strom-Version nie. Mit Skoda Fabia 130 und Seat Ibiza Reference gibt es danach zwei weitere Kleinwagen, die zeigen, dass das Zwergen-Segment noch lange nicht tot ist – auch wenn es über die letzten Jahre ziemlich ausgedünnt wurde.

Das zeigt sich am besten im gleich danach folgenden großen Auto-Katalog, den wir Ihnen diesmal wieder ins Heft integrieren. Zweieinhalb Seiten um- fasst hier die Klasse der klassischen Kleinwagen, die hochbauenden City- SUV dagegen machen mittlerweile schon viereinhalb Seiten aus. Autos im Kraxler-Look boomen also nach wie vor, deshalb haben wir als Katalog- Neuerung diesmal die vielen SUV in drei Klassen aufgeteilt – von klein über mittel bis groß. Der Auto-Katalog erstreckt sich jedenfalls auf ins- gesamt 45 Seiten. Und wer dann von lauter Neuwagen übersättigt ist, findet recht bald danach zwei klassische Coupés mit italienischem De-
sign und coolen Klappscheinwerfern als verbindendes Element – an- sonsten sind Bitter CD und Ferrari 328 GTS höchst unterschiedliche Zeitzeugen einer längst vergangenen Auto-Ära.

Lies unser E-Paper direkt in der App: