Er war ein Superstar, er war so populär – fast drei Jahrzehnte nach seinem Tod ist Hans Hölzel, alias Falco, nach wie vor der erfolgreichste Popkünstler Österreichs. Das erfolg­reichste Auto­ hierzulande ist seit den 70ern der VW Golf, und die Symbio­se aus Bei­dem gibt es jetzt zu kaufen: den Golf Falco Edition. Ein solcher gastierte im ALLES AUTO-Fuhr­park – und wird von uns im Exklusivteil dieses Hefts würdig abgefeiert. Moment mal, dort tum­meln sich ja in Sachen Neu­wagen bloß PS-starke Flachmänner, luxuri­öse Limou­sinen bzw. poten­te SUV. Und jetzt ein braver Kom­pakt­klassler mit 115 PS-Benziner und DSG-Automatik? Zugegeben, in der Story geht es nicht nur um den Wagen selbst, sondern auch um das Phänomen Falco. Robert May hat den Wagen pas­sender­weise im Wiener Nacht­leben abgelichtet, und für den Text haben wir unseren Kolumnisten Walter Gröbchen gewonnen – der 64-Jäh­rige gilt ja als einer der profundesten Musik-Journalisten des Landes. Und hat Falco auch persönlich gekannt. Seine Geschichte zum soundstarken Sondermodell finden Sie ab Seite 54. Und auf Seite 80 seine monat­liche Kolumne „Maschinenraum“ – dort geht es diesmal ebenfalls ums The­ma Musik (im Auto).

Flankiert wird der Falco-Golf im Exklusiv-Teil von Aston Martin & Alfa Romeo bei den Neuwagen bzw. Mercedes & Rover bei den Oldtimern. Der Rest des Heftes steht unter Strom. Im großen Vergleichstest geht es um vier lässige Stadt-Flit­zer, dazu sind wir die beiden neuen Extremwerte aus dem VW-Konzern für Sie gefah­ren: den City-Crossover Cupra Raval (Seite 16) und den taufrischen Porsche Cayenne (Seite 26), den es vorerst nur mit reinem Akku-Antrieb gibt.

Den Reigen der Einzeltests starten wir ebenfalls elektrisch, hier hat der Mer­ce­des GLC EQ seinen großen Auftritt. Bis­lang sind die reinen Strom-Sterne noch nicht übertrieben gut angekommen, vor allem, weil sie im Gegensatz zu Hauptkonkurrent BMW so offensichtlich nach Alter­nativ-Antrieb aus­sehen mussten. Der neue GLC dagegen könnte optisch glatt als Verbrenner durch­gehen – auf Knopfdruck hört er sich auch so an, zumindest innen. Was der Strom-SUV sonst so drauf hat, lesen Sie ab Seite 36.

Wenn Sie eher auf Autos der alten Schule stehen, dann sei Ihnen das Cover-Modell ganz oben auf der Titelseite dieser Ausgabe ans Herz gelegt: Der neue Mazda CX-5 fährt auf Seite 40/41 ins Bild – mit klassischem Saugbenziner und herkömmlichem Allrad­antrieb. So etwas gibt es zum Glück auch noch am Neuwagenmarkt.

Enrico Falchetto

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