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AMGs günstigster: Mercedes A35

4. Dezember 2017
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Aktuelles

Momentan ist der Mercedes-AMG A45 die günstigste Art, ein Fahrzeug aus der Mercedes-Sportdivision zu fahren. 58.733 Euro sind trotz der gebotenen Performance kein Sonderangebot. An die Menschen, die Euro-Beträge immer noch in Schilling umrechnen: Lasst es. Euch wird schlecht dabei. Denn wenn wir vom kräftigen Motor und dem Allradantrieb absehen, ist so eine A-Klasse nicht mehr als ein zugegeben feines Kompaktauto für den Kurs eines Oberklassekombis.

Außerdem ist die sportlichste A-Klasse mit 381 PS ziemlich stark motorisiert – besonders wenn man sich nach der nächst schwächeren Alternative umschaut. Die ist der A 250 Sport mit 218 Pferden unter der Haube. So entsteht eine Differenz von 163 PS zwischen den beiden stärksten A-Klassen. Nicht nur der Leistungsunterschied ist heftig, auch der des Preises, denn der A 250 Sport kostet ab 41.033 Euro. Das macht einen Abstand von 17.700 Euro. Doch diese Summe soll sich verkleinern, denn Tobias Moers, AMG-Geschäftsführer sieht gute Chancen, einen A35 auf den Markt zu bringen. Er selbst nennt ihn den kleinen Bruder des A45. Mit rund 300 PS könnte der A35 dann gegen den Golf R und Konsorten fahren und wäre somit der schwächste und vermutlich günstigste AMG.

Spannend wird es nicht nur für die kleinsten, sondern auch für die größten Aggregate: die 12-Zylinder fallen aus dem AMG-Programm. Moers begründet die Entscheidung:

„Der V12 Markt hat sich verändert und ich glaube, dass wir die Zwölfzylinder ziehen lassen müssen. Wir brauchen kein Luxusauto mit schwerem Motor im AMG-Portfolio, also wird der aktuelle S65 vermutlich der letzte mit V12 sein.“

Die V12-Anhänger müssen aber nicht traurig sein, denn der Motor wird mit ziemlicher Sicherheit auch in den nächsten Maybach-Modellen seinen Platz finden.

Bild: Mercedes EQA

 

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