Autonomes Fahren: BMW und FCA tun sich zusammen

18. August 2017
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Aktuelles

Die bestehende Forschungsgruppe, die Technologien im Bereich autonomes Fahren entwickelt und momentan aus BMW und dem Chiphersteller Intel besteht, vergrößert sich. Fiat-Chrysler schließt sich der Allianz an und möchte im Rennen um die Vorreiterschaft beim selbstständigen Fahren ein Wörtchen mitreden. Gemeinsam soll schneller und kostensparender entwickelt werden.

 „Um die Technologie des autonomen Fahrens voranzubringen, sind Partnerschaften zwischen Autobauern, Technologieanbietern und Zulieferern unerlässlich“, so FCA-Chef Sergio Marchionne.

Kooperationen in diesem Bereich sind nicht verwunderlich – die Entwicklung und Forschung kostet Milliarden. Daimler hat sich beispielsweise mit dem weltweit größten Automobilzulieferer Bosch zusammengetan, um ebenfalls am autonomen Fahren zu forschen. Während die Daimler-Bosch-Allianz momentan noch zu zweit unterwegs ist, wird das BMW-Intel-FCA-Projekt von Continental und dem US-Zulieferer Delphi unterstützt. Gemeinsam will man es schaffen, ab 2021 selbstfahrende Autos anbieten zu können. Dafür schafft BMW in der Nähe von München eine eigene Abteilung für mehr als 2000 Forscher und Entwickler. Ein eigenes Testcenter für die autonome Mobilität soll Gerüchten zufolge in Tschechien entstehen.

Anscheinend sind sich die großen Hersteller einig, dass selbstfahrende Autos „the next big thing“ sind.

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