Die verbreiterte Grundursache für Gerüche ist Feuchtigkeit, etwa durch nasse Fußmatten, poröse Dichtungen oder ausgelaufene Flüssigkeiten. Von modrigen Gerüchen, Bakterienbildung bis hin zur Schimmelbildung ist dann alles möglich. Der schlimmste Fall ist ausgelaufene Milch oder deren Produkte. Buttersäure und andere Gärstoffe können dann entstehen, besonders schnell in der Sommerhitze. Ein beißender, fauliger Geruch zwingt einem schnell zum Handeln.
Egal ob zarter oder harter Fall – der erste Schritt ist immer: viel warmes Wasser. Bei Schimmelbefall auf jeden Fall einen Entferner ohne Chlor verwenden, da dieser jede Farbe löst. Sofern möglich, das Auto so positionieren, dass die betroffene Stelle von der Sonne und UV-Licht desinfiziert wird. Spezialreiniger wie der Sonax Extreme Auto Innen Reiniger oder der Polster+ Alcantara Reiniger helfen je nach Oberfläche weiter. Die betroffene Stelle einsprühen, vorsichtig kreisend einreiben und kurz einwirken lassen. Dann wieder abwischen. Die Behandlung gegebenenfalls wiederholen.
Eine wunderbare Brutstätte für Bakterien ist die Klimaanlage. In diesem von außen unzugänglichen System helfen hier nur Desinfektions-Systeme, wie der Sonax Klima Power Clear. Hierbei saugt die Klimaanlage auf Umluft und höchster Stufe desinfizierende Mittel ein und verteilt dieses im gesamten System. Natürlich darf hierbei niemand im Auto sitzen, und auch danach sollte gründlich ausgelüftet werden. Die Behandlung inklusive Tausch des Aktivkohlefilters empfiehlt jährlich.
Eine ziemliche Wertreduzierung im Pkw ist natürlich Rauchen. Der Cocktails aus zig Stoffen setzt sich tief in allen Gewebearten fest. Zahlreiche Durchgänge mit Wasser und Polsterreiniger, besonders am Dachhimmel sind meist notwendig, ehe man etwa mit speziellen Geruchs-Neutralisierern den letzten Schritt aufsprüht.
Hilft auch diese Behandlung nicht oder ist der Schaden besonders heimtückisch, wie etwa verdorbene Lebensmittel oder tote Tiere (etwa Mäuse), so hilft nur noch eine Ozonbehandlung in einem speziellen Fachbetrieb.
Foto: Robert May











