Binz.E auf Tesla-Basis: lautlos zur letzten Ruhe

23. Mai 2017
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Vollkommen egal was wir zu Lebzeiten kaufen, leasen oder ausborgen: Unsere letzte Fahrt wird immer in einem Leichenwagen sein. Dass auch diese als Autofan durchaus zum Leben als ebensolcher passen kann, demonstrierte schon vor einiger Zeit der zum Leichenwagen umgebaute Maserati Ghibli der italienischen Firma Ellena srl autotrasformazioni (unten).

 

Nun aber liefert die Firma Binz aus Deutschland quasi das krasse Gegenteil zum Benzin-Gurgelnden Italo-Gefährt – den Binz.E. Seine Basis stellt das Tesla Model S, dessen Design bis zur A-Säule 1:1 erhalten blieb. Ab dort steigt die Dachlinie bis auf die Maximalhöhe von 1.720 mm an um Platz für die nötigen Feinheiten eines Leichenwagens zu schaffen. Also zum Beispiel für die elektrische Heckklappe sowie den ebenso elektrisch ausfahrenden Sargladeboden.

Besonders imposant ist aber nicht der Höhen-Zugewinn des fast sechs Meter langen Fahrzeugs, sondern die Verlängerung des Radstands auf beachtliche 3,8 Meter (Standard sind 2,96 m). Sonst hält sich Binz mit den technischen Daten sehr bedeckt. In Sachen Reichweite werden ca. 350 km angegeben, aber mit einem Verweis dass diese maßgeblich von der Wahl des Basis-Teslas für den Umbau abhängt. Ebenso keine Infos gibt es selbstverständlich zu den Preisen.

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