BMW iX3: Elektro-SUV mit Bayern-DNA

Der neue BMW iX3 markiert den Einstieg von BMW in eine neue Ära der Elektromobilität: Er ist das erste Serienmodell auf der „Neuen Klasse“-Plattform und soll ein Volumen-Modell für die Marke werden. Mit modernen Ladeleistungen, zeitgemäßem Design und ambitionierter Technik greift BMW damit im Wettbewerb um Elektro-SUVs an. Der neue BMW iX3 ist das erste Modell, das vollständig auf einer neuen, speziell für Elektrofahrzeuge entwickelten Architektur steht. Sie integriert anstelle von nachgerüsteten Komponenten eine konsequent auf Strom ausgelegte Fahrzeugstruktur mit 800-Volt-System, neuer Elektronik-Architektur und sechster eDrive-Generation. Ziel: höhere Effizienz, geringere Verluste, schnelleres Laden.

Antrieb, Performance, Reichweite

Zum Start wird der iX3 in einer Allrad-Ausführung angeboten, bei der je ein Elektromotor an Vorder- und Hinterachse arbeitet. Die Systemleistung liegt im Bereich von rund 345 kW (etwa 470 PS), das maximale Drehmoment bei etwa 645 Nm. Der Spurt auf 100 km/h erfolgt in unter fünf Sekunden. Durch eine groß dimensionierte Hochvolt-Batterie mit über 100 kWh netto peilt BMW Reichweiten von über 800 Kilometern nach WLTP an. Die 800-Volt-Architektur erlaubt Ladeleistungen bis zu etwa 400 kW. In der Praxis bedeutet das, dass in etwa zehn Minuten High-Power-Ladung Strom für deutlich über 300 Kilometer nachgeladen werden kann. Die sechste BMW-eDrive-Generation kombiniert neue Rotor- und Stator-Technologien mit einer effizienteren Inverter-Elektronik. Gegenüber Vorgängermodellen soll sich der Energiebedarf um etwa 20 Prozent reduziert haben. Zum niedrigen Verbrauch trägt auch ein strömungsgünstiges Design bei; der Luftwiderstandsbeiwert liegt für ein SUV ausgesprochen niedrig – im Bereich von rund 0,24.

Mit der neuen Plattform zieht ein komplett neues Bedien- und Infotainmentkonzept ein. Der iX3 nutzt ein durchgehendes Panoramic-Display mit großflächiger Darstellung sowie eine zentrale Rechnerarchitektur, die mehrere bisher getrennte Steuergeräte ersetzt. Over-the-Air-Updates sowie neue Service-Funktionen sind integraler Bestandteil.
Charakteristisch für die „Neue Klasse“ sind minimalistische Linienführung im Innenraum, ein aufgeräumtes Cockpit, textile Flächen und eine reduzierte, aber hochwertige Materialauswahl. Fahrassistenzsysteme und Komfort-Features wie Sitzheizung, Komfortzugang, Ambientebeleuchtung oder kabelloses Laden gehören je nach Ausstattungspaket zum Serienumfang.

Produktion und Nachhaltigkeit

Gebaut wird der iX3 im neuen BMW-Werk Debrecen in Ungarn. Der Produktionsstandort ist auf einen CO₂-armen Betrieb ausgelegt; fossile Energiequellen werden im Normalbetrieb vermieden. Rund ein Drittel der eingesetzten Materialien stammt aus Sekundärquellen, um die Ökobilanz des Fahrzeugs über den Lebenszyklus zu verbessern. Der Start der Produktion ist für Ende 2025 vorgesehen, der Marktstart in Europa für das Frühjahr 2026. Der iX3 dient nicht als technisches Einzelprojekt, sondern als Erstling einer ganzen Modellfamilie auf derselben Architektur. Die „Neue Klasse“ soll in den kommenden Jahren eine Vielzahl von Modellen hervorbringen — der iX3 übernimmt dabei die Rolle des strategischen Volumen-Trägers in einem stark wachsenden Segment.

Foto: Werk

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