So klingt der Vierzylinder-Turbo im neuen Porsche 718 Cayman S

18. Juli 2016
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Letzte Woche hatten wir die Gelegenheit den neuen Porsche 718 Cayman schon einmal ausgiebig zu testen. Die nun quasi auch ganz offiziell „geschlossene Variante des Boxster“ (entgegen früherer Praxis sind Cayman und Boxster nun exakt gleich stark und auch sonst – eben bis auf das Dach – identisch) konnte dabei sowohl auf den schönen Landstraßen Schwedens, als auch in den engen, technischen Kurven des Sturup Raceway in Malmö in Sachen Fahrdynamik durchaus überzeugen.

Doch das war früher auch schon so. Neu hingegen ist der Motor – wie schon beim Boxster. Statt sechs Töpfen bewegen sich nun bloß noch vier in Boxer-Formation hinter dem Fahrer, zwangsbeatmet von Turboladern. Das Ergebnis ist rein leistungstechnisch sehr erfreulich. Vor allem der kleine „Basis-Cayman“ hat durch das Plus an Drehmoment in Sachen gefühlter Geschwindigkeit deutlich dazugewonnen. Da verschmerzt man dann auch irgendwie, dass mit zunehmender Drehzahl kaum mehr ein Leistungszugewinn festzustellen ist. Doch was defintiv bei jeder Gesprächsrunde immer wieder für Zündstoff sorgte, war das Thema Klang. Manche hassten es, manche liebten es, aber wurscht war es keinem.

Spannend dabei übrigens: Wie man uns verriet, waren die US-Kollegen einhellig begeistert vom neuen Klang des Cayman – dort sei der Vierzylinder-Boxer-Klang noch verbreiteter – alte 718er noch „mehr im Gedächtnis“, während man bei uns immer „nur“ den Sechsendern frönte.

Was meint ihr zum Klang des neuen Cayman? Top oder Flop?

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