Die E-Klasse mit mehr als 1000 PS

4. August 2017
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Aktuelles

Wer ihn ansieht, denkt sich vermutlich so etwas Ähnliches wie: schönes Auto, nicht das neueste Modell aber immer noch halbwegs modern, ein klassischer, schwarzer E-AMG. Grundsätzlich sieht der  E63 RS 850+ von Tuner Posaidon auch aus wie ein „normaler“ E 63 der letzten Generation. Wer allerdings unter die unscheinbare Haube der Limousine schaut, entdeckt einen entfesselten V8-Biturbo, der nur drauf wartet, die Hinterreifen in Rauch aufzulösen. Der Tuner verbaut neue Turbolader, isoliert die Ladeluftkühlung und erweitert den Hubraum auf bis zu 6,5 Liter – das sind dann 0,3 Liter mehr als eine Corvette Stingray im Bug trägt. Der monströse Achtender atmet durch eine drei Zoll-Auspuffanlage aus.

 

Wie viel Drehmoment das Aggregat nach vollzogener Tuningkur produziert weis maximal der griechische Gott oder der nach ihm benannte Tuner. Dieser begrenzt das maximale Drehmoment nämlich auf 1350 Newtonmeter – aus Rücksicht auf ein paar Fahrzeugkomponenten. Verstärkt wird aber das Getriebe, ausgetauscht die Vorder- und Hinterachsdifferentialsperren. Diese würden jetzt sogar 1500 Newtonmeter aushalten. Damit so viel Power auch ansatzweise in Vortrieb verwandelt werden kann, werden Reifen in den Dimensionen 255/35ZR19 und 295/25ZR20 auf die originalen Felgen gezogen.

Wichtig, weil im Serientrimm einfach überfordert, war der Austausch des Tachos. Der geht jetzt bis 380 km/h. Angesichts der Leistungsausbeute klingt das glaubhaft.

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