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Eineiige Drillinge: Seat Mii, Skoda Citigo und VW Up! im Vergleich

22. Oktober 2018
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Äußerliche Erscheinung & Innenausstattung

Der Seat Mii zeichnet sich durch seine freche, spitze Scheinwerferform aus, während der Skoda Citigo über einen braven, breiten Kühlergrill verfügt. Der beliebte VW Up! hebt sich mit einem unter dem Stoßfänger verstecken Grill, den schräg gekappten Heckfenster-Unterkanten und eine ganz aus Glas gefertigte Heckklappe von seinen Brüdern ab. Dies sind dann aber auch schon alle Unterschiede, denn die innere Gestaltung der drei Kleinwagen ist absolut gleich. Die Sitzposition, das Armaturenbrett, die Sonnenblenden, das Knopfmuster auf der Mittelkonsole, die Handbremshebel – identisch. Alle drei Fahrzeuge laden außerdem mit einem für einen Kleinwagen dieser Größe geräumigen Platzangebot ein. Lediglich bei Features, welche durch Aufpreise erworben werden können, differenziert sich Dreiheit. Ausstattungsdetails wie Radio und CD-Player, Klimaanlage, Design des Tachos oder die umklappbare Rückbank-Lehne sollten individuell angeschaut werden, da sich der Innenraum bei den verschiedenen Marken unterscheidet.

 

Unter der Motorhaube

Weiter geht es mit den gleichen Charaktereigenschaften, denn sowohl für den Seat Mii, den Skoda Citigo sowie den VW Up! stehen dieselben zwei Ein-Liter-Benziner zur Verfügung, einmal mit 60 und einmal mit 75 PS. Beide Dreizylinder laufen im Leerlauf recht rau, im Fahrbetrieb jedoch recht zahm. Empfehlenswert ist die schwächere Variante für die Stadt, für regelmäßige Abstecher auf die Stadtautobahn hingegen ist die 75-PS-Version ideal. Für spar- und umweltbewusste Autolenker bieten alle drei Hersteller auch einen Erdgasmotor an. Bei VW und Seat kursiert er unter dem Namen 1.0 EcoFuel und bei Skoda unter der Bezeichnung 1.0 CNG. Mit einem Elektromotor allerdings kann nur der VW Up! aufwarten, Skoda will aber noch dieses Jahr nachziehen.

 

Fahrverhalten & Komfort

Der Federungskomfort der Kleinwagen ist gegenüber Buckeln und Schlaglöchern, zu niemandes Überraschung, identisch. Der Komfort ist in der Regel gut und kann die Mehrheit der Fahrer zufriedenstellen. Größere Löcher können trotzdem bis in die Fahrgastzelle durchschlagen. Kurzes Fazit: Wer viel in der Stadt unterwegs ist, der wird die quirligen und winzigen Kleinstwagen lieben und nur Geschmack und Geldbörse entscheiden, für welchen der Brüder das Herz höher schlägt.

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2 Kommentare

  1. Profilbild von Hans

    Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass nur der VW auch mit einem 1.0 TSI-Motor mit 90 PS erhältlich ist sowie auch als GTI mit 115 PS, während der SEAT nur mit dem 60 PS Sauger (und mit der Erdgasversion) zu bekommen ist, der wohl eine sehr asketische Einstellung zum Autofahren voraussetzt. Von der 75 PS Version hab ich auf der SEAT HP nichts gefunden.
    Den Skoda bekommt man mit 60 und 75 PS (und der Erdgasvariante).
    Als Zweitauto würde mir der 75 PSer reichen, der mit 60 PS absolut nicht.
    Ab 90 PS ist der Up mMn vollwertig motorisiert, den GTI mit seinem tiefergelegten Fahrwerk brauch ich nicht.
    MfG J

  2. Profilbild von Rolex

    Naja. Kommt auf die Ansprüche an. Zugegeben, mit 60 PS reißt Du keine Bäume aus und du spürst jeden Mitfahrer. Aber zum Von-A-nach-B-Fahren auf kurzen Wegen – zumal mit tempolimit-reduzierter Strecke – reicht das. Allein im Auto und bis 50 km/h ist man spritziger unterwegs als man glauben möchte. Klar: wer Wert auf Überholreserven legt, braucht mehr.
    Aber: wo bekommt man sonst noch Autos mit nur 60 PS?

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