BMW iX1

Elektroautos, die 2022 und 2023 neu auf den Markt kommen

25. August 2022
1.561 Views
Aktuelles

Ab Oktober 2022: BMW i7

Der Elektro-7er von BMW soll im Oktober auf den Markt kommen, die Systemleistung liegt bei 400 kW (544 PS). Der Akku der luxuriösen Limousine ist mit einer Netto-Kapazität von 102 kWh eine Spur kleiner als jener des Maxi-SUV BMW iX – die Reichweite liegt bei bis zu 625 Kilometern. Die Batterie kann mit bis zu 195 kW Gleichstrom geladen werden.

Ab November 2022: BMW iX1

Im November kommt der kompakte SUV BMW iX1 (Bild oben) auf den Markt. Die technische Basis stellt die mit Mini geteilte Frontantriebs-Architektur dar, die auch die Verbrenner-Version des BMW X1 trägt. Es gibt eine 230 kW (313 PS) starke Allradversion mit eine Reichweite von bis zu 438 Kilometern. Etwas später soll eine leistungsschwächere Version mit Vorderradantrieb folgen, die eine noch größere Reichweite bietet.

Ab November 2022: Fisker Ocean

Der 4,64 Meter lange Elektro-SUV Fisker Ocean (Bild unten) wird bei Magna-Steyr in Graz produziert und soll ebenfalls im November auf den Markt kommen. Die Reichweite liegt bei rund 400 Kilometer, die Leistung bei 200 kW (275 PS) für die Version mit Hinterradantrieb bzw. bei 397 kW (540 PS) für den Allradler. Die Highlights? Ein drehbarer Touchscreen sowie ein Solardach. Auch der California Mode ist ein Highlight – per Knopfdruck können alle Fenster und die Heckscheibe geöffnet werden.

Fisker Ocean

Ende 2022: Mercedes EQS SUV

Auch wenn Mercedes plant, noch im Jahr 2022 den EQS SUV auf den Markt zu bringen, so gibt es aktuell noch kein genaueres Datum für den Marktstart. Der 5,13 Meter lange SUV kommt als Hecktriebler mit 265 kW (360 PS) bzw. als Allradler mit 400 kW (544 PS). Er ist der direkte Stuttgarter Konkurrent für BMW iX sowie Audi e-tron im Segment der luxuriösen Elektro-SUV. Ein paar Monate später wird der etwas kleinerer Bruder EQE SUV folgen.

Ab Jänner 2023: Lexus RZ 450e

Das zweite Elektroauto aus dem Hause Lexus wird für Jahresanfang 2023, genauer gesagt: für Januar, erwartet. Der SUV kommt mit ultradirekter Steer-by-wire-Lenkung, hat eine Länge von 4,80 Metern und ist mit einer 71 kWh-Batterie ausgestattet. Mit 230 kW ist er doch deutlich stärker als der bZ4X.

Im Lauf des Jahres 2023: Audi Q6 e-tron

Das absolute Highlight des Jahres 2023 soll der Audi Q6 e-tron werden. Dabei basiert der SUV, wie auch der Elektro-Macan von Porsche, auf der „Premium Platform Electric“ (PPE). Die Vorserienproduktion hat bereits im November 2021 begonnen; im ersten Halbjahr soll der neue Audi, der etwas kompakter ist als der e-tron, dann auf den Markt kommen.

Da es sich hier um ein wohl hochpreisiges Auto handeln will, ist es ratsam, Sportwetten Österreich zu nutzen, um nebenbei die Haushaltskasse aufzubessern.

Im Lauf des Jahres 2023: Kia EV9

Der fast fünf Meter lange, kastenförmig Luxus-SUV basiert auf der Konzernplattform E-GMP. Das heißt, es wird auch hier mit einem 800 Volt-System für schnelles Laden gearbeitet. Die Reichweite, so die ersten Angaben, soll bei rund 540 Kilometern liegen.

7 Kommentare

  1. Einerseits natürlich gut, dass das Angebot an E-Fahrzeugen sukzessive erweitert wird.
    Aber: wenn man sich diese Neuankündigungen anseht… alles dicke SUV. Und alle im für Ottonormalverdiener unleistbaren Bereich.

  2. Das stimmt schon was du sagst. Aber einerseits gibt es bereits durchaus erfolgreiche Kleinwagen am Markt, wie beispielsweise den Fiat 500e, und andrerseits verkaufen sich SUV & Co einfach besser. Das ist ja bei den anderen Antrieben auch der Fall.

  3. Das Angebot an E-Kleinwagen wächst aber aktuell nicht. Und andere Segmente in der Mitte(lklasse) werden auch nur spärlich bedient (Cupra Born, Renault E-Megane, MG Kombi). Ein wenig mehr Mut in Richtung dieser „Niesche“ (!) sollte sich doch auszahlen, nur mit teuren SUV wird sich der Marktanteil von E-Autos nicht mehr viel steigern lassen.

  4. Nische ohne langes i natürlich… ;-/

  5. In welcher Welt leben wir eigentlich? Denn anscheinend gibt es ja 2 Welten. Die Eine, politisch radikal verordnete, im Wolkenkuckucksheim mit staatlich geförderten Batterieautos, einem ständig steigenden Angebot an solchen, mit Batterierohstoffen, die unter äußerst fragwürdigen Bedingungen in politisch unterirdisch regierten Ländern gewonnen werden und die Batterieentsorgung mit „second life für Photovoltaikanlagen“ lösen, als würden die dann dort ewig ihren Dienst tun.
    Und die andere, in der auf Energie aus dem politisch unkorrekten Osten verzichtet wird, wir auf Stromabschaltungen im Winter vorbereitet werden, in der Betriebe aufgrund der Stromkosten bzw. des Mangels an Strom in die Insolvenz schlittern, Massenarbeitslosigkeit droht, Jugendliche als Lösung zur Inflation „die Zähne zusammenbeißen sollen“ und die Bewohner des Landes im Winter nicht „über Gebühr frieren“ sollen. Irgendwie glaubt man, einen überzeichneten Science Fiction Film voll bitterer Ironie in einer virtuellen Welt zu sehen……bis einen die Realität wieder brutal aus dem Kinosaal holt.

  6. Welcher Betrieb ist wegen Strommangel in die Insolvenz geschlittert?

  7. Hallo Weuzi, ich wollte einmal nachfragen wie weit du bei deiner Recherche betreffend Betriebe, die wegen Strommangel in die Insolvenz geschlittert sind gekommen bist. Es gibt nämlich ein neues spannendes Thema, nämlich rückläufige Verkaufszahlen von Elektroautos bei VW. Das ist insofern interessant, als Diess bereits im Mai dieses Jahren verkündet hat, dass VW in diesem Segment für 2022 praktisch ausverkauft ist.

Kommentar abgeben