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Enthüllt – das sind 2018er F1 Wagen // Update

21. Februar 2018
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Szene

Haas war das erste Team der F1, das ihr Auto für die kommende Saison – den VF-18 – enthüllt hat. Der Wagen, eine Evolution des im Vorjahr verwendeten VF-17, setzt erneut auf einen Ferrari-Motor und zeigt rein äußerlich keine allzu großen Veränderungen. Am augenscheinlichsten ist der Wegfall der Haifischflosse und natürlich das verpflichtende Halo. Kern-Ansatzpunkt des Entwicklungsteams war die Stabilität des Wagens zu erhöhen. Dafür wurde zum einen Gewicht eingespart, um mit Ballast-Gewichten flexibler sein zu können.

Das zweite Team, dass das Tuch von seinem 2018er-Auto gelupft hat war Williams. Das Mercedes-basierte Design unterscheidet sich im Vergleich zum Vorjahresauto recht deutlich und veranschaulicht den neuen Aerodynamik-Zugang, den Paddy Lowe, Dirk de Beer und ihr Team verfolgen wollen. Am Steuer des FW41 werden Lance Stroll und der Rookie Sergey Sirotkin Platz nehmen, der Felipe Massa ersetzt. Robert Kubica wird das Team darüber hinaus als Ersatz- und Entwicklungsfahrer verstärken. Insgesamt ist das Ziel von Williams klar: Man will an den erfolgreichen Start in die V6-Ära aus den Jahren 2014 und 2015 anknüpfen, wo man dritter in der Konstrukteurswertung werden konnte. Die letzten zwei Jahre ging sich dann nur noch der fünfte Platz aus. Mal sehen was 2018 bringt.

Nummer Drei der Wagenenthüllungen und somit das erste Top-Team, das sein Auto herzeigt, ist Red Bull. Wobei so wirklich herzeigen tun sie es noch nicht. Immerhin wies das Team extra darauf hin, dass die coole blau-schwarze Camouflage-Lackierunge eine „Special Edition“ ist. Das echte Design wird erst beim Pre-Season-Testing in Catalunya enthüllt. Zum dritten Mal in Folge wird der V6 Turbo Hybrid-Motor von Renault auch heuer als TAG Heuer-Motor geführt. Es gilt als wahrscheinlich, dass dieses Jahr somit das letzte ist, in dem Red Bull einen Renault-Motor verbaut. Im Cockpit werden Max Verstappen und Daniel Ricciardo Platz nehmen.

Der vierte Wagen im Bunde ist hier – der des Alfa Romeo Sauber F1 Teams. Mit großem Alfa- und kleinen Quadrifoglio-Logo bestückt wurde auch der C37 genannte Sauber im Vergleich zum Vorjahr eher evo- denn revolutionär überarbeitet. Jörg Zander, Technischer Direktor, erklärt: „Der 2018er Bolide ist das Ergebnis von monatelanger, harter Arbeit eines jeden Einzelnen hier in Hinwil. Aus technischer Sicht ist die Philosophie des neuen Autos im Vergleich zum Vorgängermodell eine andere. Das aerodynamische Konzept hat sich signifikant geändert; der C37 weist einige neue Besonderheiten auf. Wir sind zuversichtlich, dass uns das neue Konzept mehr Möglichkeiten offeriert und uns so dabei hilft, Verbesserungen während der Saison erzielen zu können. Der 2018er Ferrari-Motor wird uns in Sachen Performance sicherlich auch zugutekommen. Wir hoffen, dass wir mit dem C37 Fortschritte erzielen werden und im Vergleich zur Saison 2017 konkurrenzfähiger sein werden.“

Für die menschliche Komponente der hoffentlich eintretenden Erfolges sollen die beiden Piloten Marcus Ericsson und Charles Leclerc sorgen. Ericsson geht zusammen mit dem Team in seine vierte Formel-1-Saison, für Leclerc ist es nach seinem Weltmeister-Titel in der Formel 2 letztes Jahr sein F1-Debüt.

Ein neuer Tag – ein neuer Formel 1 Wagen der Saison 2018. Diesmal am Start: Der R.S.18 des Renault Werksteams. Bei der Außenhaut hat sich dabei – bis auf das neue, vorgeschriebene Halo, recht wenig getan. Unterm klassische Gelb-Schwarz lackierten Kleid soll eine neue Aufhängung für ein besseres Fahrverhalten sorgen. Freilich ist auch der R.E.18 genannte Motor neu, der es auf rund 950 PS bringen soll (50 mehr als beim Start der Saison 2017) und auch von Red Bull Racing und McLaren verwendet werden. Am Steuer werden Nico Hülkenberg aus Deutschland steigt der Spanier Carlos Sainz sitzen.

„Unsere Zielvorgabe für 2018 lautet, uns in jeder Hinsicht weiterzuentwickeln, sowohl was die Power-Unit, als auch was Chassis, Arbeitsabläufe und Fahrer betrifft“, erklärt Cyril Abiteboul, Managing Director von Renault Sport Racing. „Alles muss sich verbessern, von unserer Performance im direkten Vergleich mit den Teams, gegen die wir in direktem Wettbewerb stehen, bis hin zum Abstand zur Spitze.“

Zur Erinnerung: In der Saison 2017 landete Renault abgeschlagen auf Platz 6 der Konstrukteurs-Weltrangliste.

Natürlich werden wir diesen Artikel nach und nach aktualisieren, wenn die weiteren Racer enthüllt werden.

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Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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