Erster Test: Cupra Ateca

22. Februar 2019
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Aktuelles

Fahrzeuge mit dem Zusatz „Cupra“ als sportliche Derivate von Seat sind gemein­hin bekannt. Nun wird der dynamische Namenszusatz als ­eigene Marke in die Selbst­stän­digkeit entlassen. Was sind nun die Zutaten für den ersten echten Cupra? 300 PS aus dem bekannten Zweiliter-Vierzylinder mit Turboaufladung, ein Siebengang-DSG und der für die Leistungsklasse obligatorische Allradantrieb, hier 4Drive genannt.

Bei der Abstimmung des sportlichen Ateca fanden sich die Ingenieure in einer für den VW-Konzern fast einzigartigen Lage wieder. Da es nämlich weit und breit kein vergleichbares Produkt gab, von dem man sich krampfhaft abgrenzen musste, hatte man die Möglichkeit, nach eigenem Ermessen zu adjustieren.

 

Als Ergebnis gibt’s ein Auto, das sehr fein und edel abgestimmt ist und sich an­genehm und souverän fährt – sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn. Bei einer beherzten Fahrt über die Landstraße im „Cupra“- Modus wird der Kompakt-SUV zum effektiven Kurvenräuber, das Ganze passiert allerdings recht humorlos. Weder Unter- noch Übersteuern konnte dem Cupra bei unserer abgesperrten Test­strecke im katalonischen Hinterland entlockt werden.

Die optionalen Brembo-Bremsen (inkl. 19 Zoll-Performance-Rädern um knapp 4000 Euro) packen perfekt zu, die empfehlenswerten Schalensitze um 1955 Euro komplettieren den sportlichen Auftritt nicht nur optisch. Apropos Optik: Ob­wohl einige für Cupra exklusive Details, wie etwa das neue Logo und Nähte in Kon­trastfarben, zum Einsatz kommen, könnte man sich im Innenraum mehr Dif­ferenzierung erwarten.

Daten & Fakten

R4, 16V, Turbo, 1984 ccm, 300 PS (221 kW) bei 5300–6500/min, max. Drehmoment 400 Nm bei 2000–5200/min, Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe, Allradantrieb, L/B/H 4376/1841/1611 mm, Leergewicht 1615 kg, 0–100 km/h 5,2 sec, Spitze 247 km/h, Normverbrauch (Mix) 7,4 l ROZ 98, CO2 168 g/km

Preis: € 46.990,–

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