Erster Test: Kia Ceed SW Plug-In-Hybrid

5. Mai 2020
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Aktuelles

Nur am geschlossenen Kühlergrill und den beiden Tankklappen an der linken Seite ist der Ceed SW mit Plug-In-Hybrid von den ausschließlich durch Verbrennungsmotoren angetriebenen Varianten zu unterscheiden.

Bis auf die Ladestand-Anzeige auf dem Armaturenbrett und die beiden Tasten für „Driver Only“-Klimafunktion und Ladekabel-Verriegelung ist auch das Cockpit des Teilzeit-Stromers identisch. Beim Basis-Koffer­raum verliert man durch die Akkus freilich fast 190 Liter Volumen.

Die Antriebseinheit aus einem 1,6 Liter-Saug-Benziner und dem E-Motor wurde praktisch gleichwertig vom Bruder Niro übertragen. Zusammen leisten sie maximal 141 PS und 265 Newtonmeter Drehmoment, die rein elektrisch zurückleg­ba­re Praxis-Distanz beträgt etwa 50 Kilometer.

Im Sport-Modus entwickelt die grundsätzlich eher gemütliche Leistungsentfaltung auch ein wenig spritzigeren Charakter, bei artgerechter Nutzung mit aufgeladenen Akkus auf urbaner Kurz- oder Mittelstrecke sind 1,5 Liter Spritkonsum je hundert Kilometern durchaus realistisch. Auf längeren Distanzen nähert sich der Verbrauch dem eines Hybriden ohne externe Lademöglichkeit an, wird aber auch dann 5–6 Liter auf hundert Kilometern kaum über­schreiten.

Marktstart für die Plug-In-Alternative des Ceed Stationwagon ist im April, zu haben ist der Teilzeit-Stromer ab der recht kompletten Ausstattungslinie „Gold“.

Daten & Fakten

Basispreis in € 37.190,–
Zyl./Ventile pro Zyl. 4/4
Hubraum in ccm 1580
Systemleistung PS/kW 141/104 bei 5700 U/min
Kombiniertes Drehmoment 265 bei 1000–2400 U/min
Getriebe 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe
L/B/H, Radst. in mm 4725/1842/1434, 2820
Kofferraum/Tank in l 437–1506 / 37
Leergewicht in kg 1601
0–100 km/h in sec 10,8
Spitze in km/h 195
WLTP-Normverbrauch in l (komb.) 1,1
CO2-Ausstoß in g/km 28
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