Ex-Bentley-Chef fordert Millionen für DSG-Patente

5. September 2016
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Aktuelles

Wie der Spiegel berichtet, hat der ehemalige Bentley- und Bugatti-Chef Wolfgang Schreiber seinen ehemaligen Arbeitgeber auf einige Hundert Millionen Euro verklagt. Er hatte an der Entwicklung zur Marktreife des Direkt-Schalt-Getriebes entscheidend mitgewirkt. Dementsprechend ist er auch bei einigen Patenten für das erfolgreiche DSG als Erfinder eingetragen. Dafür verlangt er nun eine „angemessene“ Vergütung. Genau das – also eine „angemessene Vergütung“ – sieht auch das Gesetz vor. Und die Frage was eben „angemessen“ ist, endete schon öfter vor einem Gericht. So nun auch bei Volkswagen.

Dabei wird auch berichtet, dass Schreiber bereits ein Angebot von Volkswagen erhalten hat. Die darin offerierten 20 Millionen Euro waren ihm allerdings zu wenig.

Schreiber selbst war für ein Kommentar zu der Klage nicht erreichbar. VW hingegen bestätigte das laufende Verfahren, wollte sich aber eben weil es ein laufendes Verfahren ist, nicht dazu äußern.

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