Frey bringt MG zurück

13. Januar 2020
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Aktuelles

Der österreichische Auto-Importeur Frey mit Sitz in Wien holt die britische Automarke MG zurück ins Land. Der schon vor Jahren nach China verkaufte Autobauer gehört heute zur SAIC Motor Cooperation Limited und bietet mehrere SUV-Modelle an, hierzulande soll jedoch nur ein Modell an Start gehen: der MG ZS EV, ein rein elektrischen Kompakt-SUV mit 448 Liter Kofferraumvolumen, der vor allem beim Preis-Leistungs-Verhältnis punkten soll.

Je nach Ausstattungsvariante soll er zwischen 31.790 und 33.790 Euro kosten, letzter Variante – genannt Luxury  – kommt übervoll ausgestattet mit allerlei Assistenzsystemen, Panoramadach und elektrisch verstellbaren Ledersitzen. Ebenfalls recht ambitioniert: Mit 353 Nm Drehmoment und 142 PS soll der britische Chinese in 8,2 Sekunden auf 100 km/h sprinten, seine 44,5 KWh-Batterie ihn auch Überland realistische 260 km weit kommen lassen. In 40 Minuten soll er an einer Gleichstromladesäule auf 80 Prozent geladen sein. Auch die Garantieleistungen klingen recht umfassend: 5 Jahre oder 150.000 km (Antriebsstrang 8 Jahre, Durchrostung 10 Jahre). Außerdem erreicht der MG ZS im NCAP Crashtest alle fünf Sterne.

Vertrieb und Service übernimmt die neue gegründete Tochterfirma Frey e-Motion. Zu sehen gibt es das neue Auto bereits diese Woche bei der Vienna Autoshow, verfügbar ist der E-SUV ab sofort: Es sollen bereits die ersten Exemplare beim Händler gelandet sein.

Fotos: FREY e-Motion/Sebastian Reich (1), SAIC Motor Europe (2)

4 Kommentare

  1. Als Benziner und gut 10.000 Euro billiger wäre das Ding interessant.
    MfG J

  2. Für mich ein „me too“-Auto das des Namens MG nicht würdig ist…

    Aber vielleicht lassen sich wegen des Namens ja 5 oder 6 verkaufen, als SAIC wären es wohl nur 2 oder 3 gewesen.

  3. Als Benziner und um gut 10.000 Euro günstiger würd ich ihn ungschaut nehmen…habe da keine Berührungsängste.
    Und ob das Ding des Namens MG würdig ist, ist mir ehrlich gesagt wurscht. Konnte und kann mit Roadstern sowieso nix anfangen.
    Bin neugierig, ob das Posting diesmal erscheint.
    MfG J

  4. Nach Borgward nun MG aus Fernost. Ich habe selbst vor Jahren einen TC aus England importiert und restauriert und einen MGB auf einer Heritage-Karosserie neu aufgebaut – beides kernige und robuste Roadster, welche immense Fahrfreude (samt Ohrenschmaus) vermittelt haben. Da kommen einem die Tränen, wenn man dieses Häusl mit dem Oktagon vorne sieht. Was wird uns da künftig noch aus China serviert werden? Vielleicht ein Batteriemicrocar für Führerscheinlose namens Rover oder einen Elektroschlitten namens Saab. Langsam gruselts mir vor diesem grauslichen Logodraufpicken großer Marken auf charakterlose Kisten.

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