Hier laden E-Autos in Europa am besten

Von Skandinavien bis Luxemburg: In manchen Ländern funktioniert das Laden von Elektroautos reibungslos, während andere Regionen noch Nachholbedarf haben. Ein Überblick, wo Stromerfahrer derzeit die besten Karten haben – und warum gerade nördliche Länder Vorreiter sind. Am komfortabelsten laden Elektroautofahrer in Dänemark, Luxemburg und den Niederlanden. Dort gibt es die meisten Ladepunkte pro 100 Kilometer Straße. Wer hier unterwegs ist, hat kaum Sorgen, einen freien Platz zu finden.

Auch Schweden und Norwegen gehören zu den Vorzeige­ländern: Entlang der Hauptverkehrsrouten und in den Städten ist die Versorgung mit Schnell- und Normalladern hervorragend. Gerade Norwegen, als europäischer Pionier der Elektromobilität, zeigt, wie dicht und verlässlich ein Netz aussehen kann. In Deutschland ist das Netz mit über 65 Ladepunkten pro 100 Kilometer mittlerweile sehr gut ausgebaut – von Nordsee bis Alpenrand lässt sich fast lückenlos reisen. Die Schweiz bietet ähnlich hohe Dichte, was gerade für Durchreisende praktisch ist. Auch Österreich kann sich sehen lassen: Mit rund 37 Ladepunkten pro 100 Kilometer sind Reisen quer durchs Land gut planbar, zumal viele Hauptachsen mittlerweile mit Schnellladern ausgestattet sind.

Wo Nachholbedarf besteht

Etwas schwieriger wird es in Frankreich, Italien oder Kroatien. Hier klaffen teilweise große Lücken, vor allem abseits der Ballungsräume oder entlang touristisch geprägter Routen. Wer dort unterwegs ist, sollte seine Etappen sorgfältig planen und Apps wie ADAC Drive oder andere Anbieter im Blick behalten.

Die Länder im Norden und Westen setzen schon länger konsequent auf Elektromobilität. Klare politische Ziele, starke Förderungen und einheitliche Standards sorgen dafür, dass Fahrerinnen und Fahrer hier auf besonders dichte Netze zählen können. Die EU will den Ausbau europaweit angleichen: Bis 2026 soll auf Autobahnen spätestens alle 60 Kilometer ein Schnellladepunkt stehen. Doch bis das Realität wird, bleibt das Gefälle zwischen Nord und Süd spürbar.

Foto: Unsplash

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