Ich mache ja ungern Werbung für Amazon, aber …

18. November 2016
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Wer ab und an hier die News ließt, dem ist vermutlich schon aufgefallen, dass ich riesen Top Gear Fan bin … oder war. Denn was mit Chris Evans auf BBC letztens draus wurde, fand ich nicht so prickelnd. Dementsprechend war ich schon lange heiß auf The Grand Tour – das neue Format des ehemaligen Top Gear Trios Richard Hammond, James May und natürlich: Jeremy Clarkson. Und gestern war es endlich so weit. Die erste Folge landete auf Amazon Video … und sie ist großartig.

Beginnend mit einer herrlichen Anspielung auf Clarksons Entlassung und seine „Flucht“ in die USA (also zu Amazon), sowie auf die Wiedervereinigung mit seinen Kompagnons, folgt in etwas über einer Stunde bereits alles, was schon damals Top Gear liebenswert gemacht hat: der typische Humor, exotische Autos, grandiose Aufnahmen und ein merklich hoher Produktionsaufwand (Stichwort Kampfjets).

Der Inhalt der ersten Folge: Die heilige Dreifaltigkeit (LaFerrari, McLaren P1, Porsche 918), die Vorstellung der Rennstrecke für die Laptimes (Eboladrome – die wohl gefährlichste Rennstrecke der Welt … sagt Jeremy), ein dort ausgetragener Test des grandiosen BMW M2 und jede Menge Gags. Wobei einige davon nicht so GANZ aufgehen wollen. Der neue Fahrer für die Laptimes ist, auf gut österreichisch, „unnedig“, die Studioaufnahmen teils etwas langatmig.

Unterm Strich bleibt mein Fazit: Anschaun. Und selbst wenn einem The Grand Tour alleine das Amazon Prime-Abo nicht wert ist, das man dafür braucht: Das Abo hat mit dem restlichen Streaming-Angebot, den Express-Lieferungen und dem Musik-Service sonst ja auch viel zu bieten.

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