Koenigsegg hat es wieder getan: Mit dem Jesko Absolut pulverisiert die kleine Manufaktur aus Ängelholm einmal mehr die Physik – und reclaimt den Weltrekord für 0–400–0 km/h. 25,21 Sekunden für Beschleunigung und Vollstopp: ein Schlag ins Gesicht aller, die noch immer glauben, Rekorde seien nur Marketing.
1. Von 0 auf 400 – und wieder zurück
Am 7. August 2025 rollte der Jesko Absolut am Örebro-Airfield zum Weltrekordversuch. Ergebnis: 0–400 km/h in 16,77 Sekunden, zurück auf null in weiteren 8,44 Sekunden – Gesamtergebnis 25,21 Sekunden. Damit unterbot er den eigenen Rekord aus 2024 (27,83 Sekunden) gleich um über zwei Sekunden. Und das trotz nasser Strecke – was den Wahnsinn noch deutlicher macht.
2. „Absolut Overdrive“: Software frisst Sekunden
Das Geheimnis steckt nicht in Spoilern oder Flügeln, sondern in Bits und Bytes. Mit dem Update „Absolut Overdrive“verpasste Koenigsegg dem ohnehin schon 1.600 PS starken Biturbo-V8 ein neues Steuerungs-Setup. Drehmoment, Schaltstrategie, Power Delivery – alles noch schärfer kalibriert. Für bestehende Kunden übrigens per Update verfügbar – ein netter Gruß aus der Zukunft, wo Performance aus der Cloud kommt.
3. Mensch & Maschine am Limit
Hinterm Steuer: Werkspilot Markus Lundh, der die 5 Kilometer lange Bahn zur Nervenprobe machte. 400 km/h in knapp 17 Sekunden bedeuten, dass man gerade erst die Gedanken zu Ende formt, während die Physik schon die nächste Grenze sprengt. Und dann der Stopp: Carbon-Keramik-Bremsen plus High-Downforce-Setup drücken die Kräfte eines Katapultstarts in die Gegenrichtung.
Foto: Werk
