Bei KTM in Mattighofen läuft die Produktion wieder an. Rund 1.000 Mitarbeiter aus der Fertigung sind laut Unternehmensangaben zurück an ihren Arbeitsplätzen. Zunächst konzentriert sich die Produktion auf die Wettbewerbsmodelle, parallel wird auch die Fertigung der KTM 690 sowie der Husqvarna 701 schrittweise hochgefahren. Geplant ist ein regulärer Fünf-Tage-Betrieb bis zur üblichen Weihnachtspause. Nach Angaben von KTM sind die Lieferketten vollständig wiederhergestellt. Auch in den Bereichen Verwaltung, IT und Marketing soll das Team nun neu aufgestellt werden – das Unternehmen sucht aktiv nach Personal.

KTM, lange Zeit Europas größter Motorradhersteller, hatte im November vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet. Ursachen waren unter anderem ein deutlicher Nachfragerückgang, zu hohe Lagerbestände und Qualitätsprobleme. Im Frühjahr sicherte der indische Langzeitpartner Bajaj das Unternehmen mit Krediten in Höhe von 600 Millionen Euro ab und stockte im Gegenzug seine Beteiligung an KTM sowie den Marken Husqvarna und Gasgas weiter auf.

Foto: Werk

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