Kurios: Porsche muss Sonnenbrillen bezahlen

14. August 2017
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Aktuelles

In den USA kann ja bekanntlich fast alles eingeklagt werden, auch Sonnenbrillen für Porschefahrer. Weil einige Besitzer des Stuttgarter Sportwagens über Reflexionen im Innenraum klagten, zogen sie vor Gericht – und bekamen Recht. Nun muss der Autobauer die Sonnenbrillen bezahlen. Man könnte zwar auch sagen, dass Menschen, die sich einen Porsche leisten können, keine Zeit für solche Albernheiten haben – das trifft auf die Amerikaner anscheinend nur bedingt zu. Bis zu 175 Dollar dürfen die Brillen kosten, die Porsche erstatten muss.

Laut unseren Kollegen von Motor Trend wurde die Klage schon Ende letzten Jahres eingereicht. Besitzer, die einen Porsche zwischen 2007 und 2016 geleast haben, haben noch bis 21. September Zeit, ihren Anspruch geltend zu machen. Übrigens gilt man erst dann als Reflexions-Geschädigter, wenn die Verkleidung des Armaturenbrettes nicht schwarz ist. Bei den Farben Beige, Grau, Cognac und Braun muss der Hersteller für eine Brille oder sonstige Maßnahmen, die störende Spiegelungen minimieren, allerdings zahlen. Wir würden uns für eine 13 Euro Tankstellen-Brille entscheiden und die restliche Summe für Benzin ausgeben.

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