Lotus bekommt einen SUV

25. September 2017
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Bald geht die Welt komplett unter, werden sich manche Petrolheads denken. BMW baut Vans mit Frontantrieb, Sportwagen werden hybridisiert und jetzt das: Lotus stellt vermutlich bald einen SUV her. Es gab ja schon einmal derartige Absichten. 2006 stellte der britische Leichtbauspezialist den Crossover APX auf dem Genfer Autosalon aus. Gut, mit nur eineinhalb Tonnen war die Studie so leicht wie kein Mitbewerber, da er mit dem Lotus-eigenen Konstruktionsverfahren VVA gefertigt wurde, trotzdem wollen die Begriffe Lotus und SUV auf unerfindlichen Gründen nicht zusammenpassen. Da Neo-Eigentümer Geely mit Volvo allerdings gute Erfahrungen mit Euro-SUVs gemacht hat, steht eben jetzt ein hochgelegter Lotus bevor.

„Wir können das einem Marken-Image verdanken. Lotus hat das Zeug zu einem richtigen Moneymaker“, sagt Geely Vorstandsmitglied Carl-Peter Forster.

Man möchte Lotus zu einer Marke mit einem kompletten Portfolio ausbauen, mit der Zeit Autos in fast jeder Größe anbieten und vor allem den Absatz steigern – auf weit mehr als die 1500 bis 2000 Autos, die momentan im Jahr verkauft werden. Das Image soll aber dasselbe bleiben: Leichtbau und Fahrspaß stehen im Lastenheft eines jeden kommenden Autos. Profitieren sollen auch sportliche Volvo-Modelle, die sich mit dem Lotus-Know-How profilieren könnten. Es gab ja schon einmal eine Lotus-Sportlimousine auf Basis eines Mittelklasseautos – den Omega auf Opel-Basis mit 377 PS. Trotzdem wird Lotus-Gründer Colin Chapman im Grabe rotieren.

Bilder: Lotus

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