Lotus: Noch mindestens vier Jahre bis zur nächsten Elise (und Exige)

15. Dezember 2015
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Aktuelles

Lotus‘ CEO, Jean-Marc Gales, ist überzeugt von seinen Produkten. Dementsprechend machte er in einem Interview mit dem britischen Top Gear-Magazin auch keinen Hehl daraus, dass uns die aktuellen Varianten der Baureihen Elise und Exige sicherlich noch für mindestens vier Jahre erhalten bleiben werden. Und selbst wenn sie dann einmal ersetzt werden, wird Lotus dem Konzept der Aluminium-Chassis treu bleiben … wie nun übrigens schon seit 20 Jahren; schon die erste Elise nutzte exakt das selbe, wie die heutige. Und das ist auch gut so: „never change a winning team“. Damals wie heute ist es eines der leichtesten am Markt und dabei vor allem deutlich günstiger und vor allem vielseitiger wie zum Beispiel das Karbon-Chassis das Alfa Romeo für den 4C verwendet. Dieses zu verlängern um einen größeren Motor rein zu pflanzen, wie es Lotus ja macht, wäre damit beispielsweise schlicht undenkbar.

Abgesehen von den Plauderein über Elise und Exige hatte Gales noch ein paar andere, interessante Details zu erzählen. Zum Beispiel, dass Japan aktuell ihr stärkster Markt ist, und das 40% aller Autos bei ihnen als Automatik geordert werden … außerhalb Europas. Apropos Automatik: Er gab zu, dass sich sein Team bei der Programmierung der Mappings für die Toyota-Automatik, die sie verwenden, zu sehr auf „Vornehmheit“ konzentriert hat. Die nächste Revision wird deutlich knackiger und sportlicher, versprach er. Uns wär’s recht.

In dem Gespräch ging es auch um die größten Konkurrenten für Lotus aus Sicht von Gales. Er meinte dazu, sinngemäß übersetzt: „Ich denke für die Exige Sport 350 ist ein Porsche Cayman GT4 am nächsten dran. Außer, dass wir die Power-to-Weight-Ratio eines Porsche 911 GT3 haben, und unser Auto deutlich weniger als ein GT4 kostet. Und natürlich, dass wir Käufer tatsächlich mit Autos versorgen können, wenn sie eines wollen.“

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