Mazda 6 Facelift: neuer Motor, mehr Assistenzsysteme

16. November 2017
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Aktuelles

Die dritte Generation des Mazda6 ist nun 2018 bereits das sechste Jahr am Markt und bekam 2015 bereits ein Facelift. Eigentlich wäre das Flaggschiff der Japaner also durchaus reif für eine vollwertige Ablöse, doch die Japaner haben sich anders entschieden. Der Fernost-Sechser bekommt erneut eine Frischzellenkur. Diese wird auf der Los Angeles Autoshow präsentiert, erste Eindrücke liefert man uns aber schon jetzt.

Die gute Nachricht für alle Fans des selber-fahrens dabei zuerst: Obwohl (natürlich) neue Assistenzsysteme hinzukommen, so verspricht Mazda dennoch dass der Mazda6 – wie alle ihre Autos – ein Wagen für den Fahrer und das Fahren bleiben soll und wird. Zitat: „Assistenzsysteme und technische Innovationen sollen den Menschen unterstützen, ihm aber nicht den Fahrspaß nehmen.“ Das unterschreiben wir gern. Konkret bedeutet das für den Mazda6: ein adaptiver Tempomat der auch Stop-and-go-Verkehr selbstständig hin bekommt wird hinzugefügt und es kommt eine neue 360-Grad-Kamera hinzu.

Zu den Neuheiten abseits der Elektronik: Dem Motorenlineup wird eine neue Version des 2,5 Liter Vierzylinders hinzugefügt, die mittels Zylinderabschaltung bis zu 20% niedrigere Verbrauchswerte zusammenbringen soll, als seine Vorgänger.

Beim Design dürften die Japaner es bei leichten Retuschen belassen. Da und dort wird Gesicht und Heck der aktuell durch den CX-3 und CX-5 zelebrierten Designsprache etwas nachgeschärft – die Nebelscheinwerfer wandern zudem in die LED-Hauptscheinwerfer und beruhigen somit die Front im unteren Bereich. Innen wartet japanisches Sen-Holz als neues Material in den Top-Trims – laut Mazda wird dieses spezielle Holz normalerweise für den Bau von Instrumenten oder Möbeln verwendet.

Gezeigt wird in LA nur die Limousine. Natürlich kommt das Facelift aber auch für den Kombi. Geplanter Marktstart in Österreich ist die zweite Jahreshälfte 2018 … ganz offensichtlich darf der Mazda6 also noch eine ganze Weile versuchen sich mit der immer frischeren Konkurrenz anzulegen.

Profilbild von Johannes Posch

Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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