McLaren BP23: langsam wird es ernst

4. Oktober 2017
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Aktuelles

Vor einiger Zeit haben wir schon einmal vom Projekt von MSO (McLaren Special Operations), das den legendären F1 neu interpretiert, berichtet. Der BP23, so der Codename des F1-Nachfolgers erhält die charakteristische Passagieranordnung, bei der der Fahrer in der Mitte Platz nimmt und die Beifahrer links und rechts leicht zurückversetzt sitzen. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger wird er allerdings kein kompromissloser Sportler, das erledigt der P1-Nachfolger, sondern ein luxuriöser GT. Momentan wissen wir, dass ab 2019 106 Stück produziert werden, die – ihr ahnt es – schon längst ausverkauft sind. Rund zwei Millionen Pfund muss jeder der Käufer dabei an McLaren überweisen.

So oder so ähnlich könnte der PB23 aussehen – der Erlkönig trägt eine Modifizierte 720S-Karosserie.

Mittlerweile gibt es aber Erlkönige, die beweisen, dass es McLaren ernst mit dem Dreisitzer meint. Das Monocell oder Monocage genannte Monocoque wird dafür eigens umgerüstet. Für atemberaubende Fahrleistungen soll eine weiterentwickelte Version des Vierliter-V8 des 720S sorgen, unter dessen Karosserie sich der Erlkönig auch tarnt. Der Luxus-Overkill werden aber die elektrischen Flügeltüren sein, die die Burschen aus Woking erstmals verbauen.

Der zitierte McLaren F1 ist auch heute noch ein faszinierender Sportwagen. Mit 386 km/h Topspeed war er lange das schnellste Auto der Welt – noch heute ist er der schnellste Sportwagen mit Saugmotor.

 

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