Stefan Pabeschitz

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  • Gleich vorweg: Es geht hier nicht darum, wer recht hat und wer nicht. Auch nicht da­­rum, ob das E-Auto gut oder schlecht ist – sondern um Tatsachen, Auswirkungen und Zu­sam­menhänge. Die Politik verkauft das Th […]

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  • Die Zulassungszahlen von E-Autos sind im ersten Halbjahr 2021 wieder gestiegen. Ziemlich stark sogar – kommt die Elektromobilität also schließlich doch in die Gänge? Jubelmeldungen in der Mainstream-Presse erkl […]

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  • Es gab eine Zeit, da bestand der Fernseh-Wetterbericht aus einer mehr oder noch mehr schlecht animierten Grafik und einer anonymen Stimme aus dem Off. Wie gut das war, erkannten wir erst, als stattdessen […]

    • Es ist immerhin ein immenser Fortschritt, wenn Meteorologen gegenüber dem Würfelspiel des vergangenen Jahrhunderts inzwischen mithilfe gewaltiger Klimarechner das Wetter der nächsten 3 Tage einigermaßen voraussagen können. Sich aber deshalb Aussagen über die Klimaentwicklung anzumaßen, ist eine gewaltige Chuzpe. Denn dafür gibt es Klimaforscher und die denken global, Vergangenheitsbezogen bzw. -beobachtend und in Jahrhunderten. Das ist ungefähr so absurd, als würde sich ein aktueller Politiker als Historiker missverstehen, eine allgemeingültige, bindende politische Geschichtsdarstellung der letzten 2 Jahrhunderte zumuten und daraus folgernd eine kritiklos zu befolgende Sichtweise für Europa 2050 anmaßen. Aber, ohhh….das tun die doch eigentlich auch tatsächlich schon. Na dann Gute Nacht seriöse Wissenschaft.

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  • Hallo Mozl,
    1. Die Anlagen werden auch in der Entwicklungsphase bereits mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Die Krux liegt allerdings darin, dass diese nur eine prioritäre Entnahme aus dem Gesamtmix darstellen, der mit Importstrom aus nicht erneuerbaren Quellen ausgeglichen werden muss – was aber eine grundsätzliche Problematik u…[Weiterlesen]

  • In der Gerüchteküche ist sie schon jetzt das Spitzengericht: Die kommende Euro- 7-Abgasnorm wird als so etwas wie der Hexenhammer gegen das Auto mit Verbrennungsmotor gehandelt, besser: gefürchtet – wobei der EU-K […]

    • Henrik Broder hat die EU und deren Parlament mit dem obersten Sowjet und der damaligen Duma verglichen. Wie wahr- die realitätsfremden Entscheidungen von reinrassigen Apparatschiks waren und sind bei beiden Wunschdenken und haben und werden zum Scheitern führen – zum Nachteil und auf Kosten der arbeitenden Massen in Europa.

    • Hallo Mozl,
      1. Die Anlagen werden auch in der Entwicklungsphase bereits mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Die Krux liegt allerdings darin, dass diese nur eine prioritäre Entnahme aus dem Gesamtmix darstellen, der mit Importstrom aus nicht erneuerbaren Quellen ausgeglichen werden muss – was aber eine grundsätzliche Problematik unserer Energieproduktions-Struktur insgesamt ist, nicht der E-Fuels.
      2. Die tendenzielle Ablehnung oder zumindest Erschwernis des Einsatzes von E-Fuels steht nach der bisherigen Entscheidungslage der EU-Kommission in keinem Zusammenhang mit o. g. Ziel – die Limitierung der Beimischung wurde von ihr nicht begründet.

  • Aktuell scheint es nicht gerade rundzulaufen für die Elektromobilität. Die Verkäufe der Stromer erfüllen trotz jahrelanger Förderung und Quersubventionierung nicht annähernd die Erwartungen, erste Garag […]

    • Wo sind die goldenen Zeiten, als es noch um die Gurkenkrümmung und die Pommesfritesfarbe ging? Jetzt stürzt man sich tatendurstig in Brüssel auf den Gretairrsinn, leicht gemacht durch morbid – dekadente Konzernchefs der Autoindustrie und einer SED-Kanzlerin, anstatt sich bei Zuwanderung und Corona mit all seinen vielschichtigen Betrachtungsweisen und Handlungserfordernissen das nicht vorhandene Apparatschikgehirn anzustrengen.

  • Die leidige Diskussion, ob die Mobilität irgendwann einmal eher Bat­terie-elektrisch oder mit autarker Brennstoffzelle stattfindet, wird auch der Toyota Mirai nicht e […]

  • „Shame on you, ZDF info!“ Seit Donald Trump Twitter-Verbot hat, ist Elon Musk endlich wieder an die Spitze der verhaltensauffälligen Nachrichten-Verfasser gerückt. Was den Großmeister des Stromfahrens so erregt […]

    • Ich habe diesen Beitrag im ZDF auch gesehen und man kann die oben erwähnten Umweltbelastungen und das äußerst fragwürdige Behördenverfahren nicht schönreden bzw. schönschreiben. Allerdings ist bei der „kritischen Analyse“ wieder einmal einiges danebengegangen:
      1. Die Überschrift „Abholzen für Akkus“ ist falsch, kommt aber beim Zielpublikum sicher gut an. Denn –
      2. In Grünheide wird derzeit keine Tesla-Batteriefabrik errichtet, sondern eine Gigafactory in der im Endausbau bis zu 500.000 Fahrzeuge gebaut werden sollen. Diese Fabrik wird somit über alle Einrichtungen verfügen, die auch andere Autowerke haben wie etwa eine Gießerei, einen Karosseriebau, eine Lackiererei und Fertigungsstraßen. Faktum: Grünheide ist kein Batteriewerk, sondern ein Serienproduktionsstätte für Fahrzeuge. Die geplante Inbetriebnahme ist Juli 2021.
      3. Tesla hat angekündigt, dort auch Batterien fertigen zu wollen, das entsprechende Genehmigungsansuchen jedoch im Juli 2020 zurückgezogen. Bis dato wurde nicht neu eingereicht, das soll jedoch noch heuer im Sommer erfolgen. Faktum: Derzeit gibt es keine Genehmigung für eine Batteriefertigung = kein Abholzen für Akkus. Der Beginn der Batteriefertigung kann (falls genehmigt) lt. Tesla frühestens 2022 erfolgen. Faktum: Zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme des Werkes Mitte des heurigen Jahres werden dort keine Akkus gefertigt.
      4. Die jetzige Baustelle hat nichts mit der Batterieherstellung zu tun. Dafür soll östlich ein eigener Trakt errichtet werden. Faktum: Das jetzige Bauvorhaben und die Genehmigungsverfahren stehen in keinem Zusammenhang mit der zukünftig geplanten Batteriefertigung. Dafür muss Tesla erst neu einreichen.
      Abschließen noch ein Tipp: Weniger fernsehen und mehr recherchieren. Dann wird es vielleicht auch einmal etwas mit der Sachlichkeit.

  • Angeblich ist das Wort „Kostenwahrheit“ eine österreichische Schöpfung – geboren im Lkw-Transit-Streit der 90er-Jahre. Der Begriff meint Verursachungsgerechtigkeit, was aber für die meisten Menschen – und Politi […]

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  • Vom Sturm der Entrüstung über die neue Quadratnieren-Front beim Concept-Car bleibt nach der Präsentation des Serien­modells bestenfalls ein kleiner Schluckauf: Das Design wir […]

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  • Immer wieder wird uns vorgeworfen, wir würden der Elektro-Mobilität ablehnend, wenn nicht gar feindlich gegenüberstehen – was ab­solut nicht der Fall ist. Ganz gerade heraus: Wir haben nichts gegen Elekt […]

    • Mozl antwortete vor 11 Monaten

      Ich wollte mich zu diesem Thema eigentlich nicht mehr zu Wort melden, aber aufgrund der letzten Ereignisse muss es sein. Es gibt in jedem Test und in jedem Artikel über Elektroautos einen Hinweis auf die Umweltschäden durch die Rohstoffgewinnung für Batterien. Es gibt und gab in den letzten Jahren in keinem Test und in keinem Artikel einen Hinweis auf Umweltschäden durch die Ölförderung und das nicht nur in AA. Man muss dazu nur die Begriffe „Nigeria“ und „Erdölförderung“ in eine Suchmaschine eingeben und kann dann ua. nachlesen, dass durch die Erdölförderung in diesem Land die Lebenserwartung um fast 10Jahre gesunken ist. Auch Ereignisse wie der Untergang der Exxon Valdez und der Bohrinsel Deep Water Horizon sind aus der medialen Wahrnehmung verschwunden, um nur zwei Beispiele zu erwähnen. Es ist sehr traurig für mich, dass die ganzen Umwelt- und Gesundheitprobleme, die durch die Förderung, den Transport und durch die Verbrennung von raffiniertem Erdöl verursacht werden einfach unter den Tisch gekehrt werden, um den Eindruck der heilen Benzin- und Dieselwelt zu erzeugen. Noch trauriger ist jedoch für mich, dass sich Universitätsprofessoren, die sich ihr ganzes Leben lang nicht einen Tinnef darum geschi….. haben, was durch Erdöl angerichtet wird sich jetzt plötzlich Sorgen um die Menschen und die Umwelt machen, wenn es um die Elektromobilität geht.

      • In welchem ALLES AUTO-Test eines Elektroauto war je etwas über die Umweltschäden durch die Rohstoffgewinnung zu lesen?

        • Mozl antwortete vor 11 Monaten

          Hallo, der Hinweis auf die Tests war tatsächlich nicht korrekt und ich nehme ihn mit Bedauern zurück. Stattdessen würde ich schreiben: „Bei jeder sich bietenden Gelegenheit auf die Umweltschäden durch die Rohstoffgewinnung für Batterien hinzuweisen“.

          • Naja, das aber nicht aus Eigeninitiative, sondern als Reaktion auf die oberflächlichen Medien und Menschen, die wiederum bei jeder Gelegenheit betonen, dass das E-Auto Allheilmittel in Sachen Klimarettung ist. Kein Mensch betont dagegen, dass Erdölförderung und -verwendung klimafreundlich sind, also muss man dem auch nichts entgegen setzen.

    • Hans antwortete vor 11 Monaten

      Zitat: >>>Ab und zu kriegen wir auch wirklich dreis­te Argumentationen zu hören – etwa, dass die Stunden an Ladezeit gar kein Ver­lust, son­dern ein zusätz­liches Freizeit-Geschenk des Herstellers an den Kunden seien.<<<
      Gibt es tatsächlich Zeitgenossen, die sowas von sich geben? Die sollten schleunigst professionelle Hilfe aufsuchen. Für mich ist das das mit weitem Abstand größte Argument gegen ein Elektroauto.
      Ich stelle mir das gerade bildlich vor, auf der Autobahn auf der Fahrt in den Urlaub bei strömendem Regen.
      MfG J

    • Mozl antwortete vor 11 Monaten

      Ich denke schon dass man dann, wenn man Elektromobilität und Umweltbelastung ins Spiel bringt man das auch bei Verbrennungsmotoren tun sollte. Ansonsten passiert das, was sich ua. in den Leserbriefen zeigt, nämlich dass die Menschen glauben nur die Produktion und der Betrieb von Elektroautos belastet die Umwelt. Im Prinzip ist es aber ohnehin egal. Das Elektroauto ist durch und wird Teil der zukünftigen Moblität sein.

      • Hans antwortete vor 11 Monaten

        Ich befürchte, dass das Elektroauto über kurz oder lang allein die zukunftige (individuelle) Mobilität darstellen wird. Mit dem jetzigen Stand der Technik rosige Aussichten.
        MfG J

    • Mozl antwortete vor 11 Monaten

      Lieber Johann, ich verstehe deine Befürchtungen nicht. Niemand wird gezwungen ein Elektroauto zu kaufen und es wird auch nicht „von oben verordnet“. Jeder kann weiterhin für sich selbst entscheiden womit er fahren möchte. Außerdem können sich Durchschnittsverdiener ein Elektroauto ja kaum leisten, wie etwa die Renault Zoe, die es derzeit nach Abzug der Förderungen ab rd 23.000 Euro gibt. Oder nehmen wir den Nissan Leaf mit einem Listenpreis ab 29.990 Euro. Praktisch unbezahlbar.

      • Rolex antwortete vor 11 Monaten

        Mozl, genau hier sieht man die aktuellen Krücken. Ohne die aktuellen Förderungen sind E-Autos massiv teurer in der Anschaffung – vielleicht nicht ganz unleistbar, aber erstens sind 23.000 Euro auch nicht für jeden so einfach zu bezahlen und zweitens schreibst Du hier über einen Kleinwagen – der Durchschnitts-Familienvater muss Klassen höher gustieren.
        Weiters sind die meisten „günstigen“ E-Auto für einen großen Teil der Österreicher*innen nicht als „einziges Fahrzeug in der Familie“ geeignet – wegen der Reichweite. Sämtliche E-Autos mit realistischer(!) Reichweite >300km sind tatsächlich in preislichen Regionen, die ich nicht mehr als für jeden leistbar bezeichnen würde.

    • Mozl antwortete vor 11 Monaten

      Lieber Rolex, lass dich bitte nicht von diesem Förderneid anstecken, der hier immer wieder geschürt wird. Die Republik und nunmehr auch die Hersteller möchten den Anteil an Elektroautos erhöhen und fördern deren Verkauf daher. Für dich als Käufer zählt nur das was du am Ende für ein Produkt bezahlst. Auch würde ich einen Nissan Leaf nicht als Kleinwagen bezeichnen und eine Familie, die sich einen Zweitwagen leisten kann lebt sicher nicht von einem einzigen Durchschnittsverdiener. Gerade was die Zweitwagen anbelangt könnten viele Verbrenner bereits durch ein Elektroauto ersetzt werden. Diese Fahrzeuge werden üblicherweise immer nur für Kurzstrecken genutzt.

      • Rolex antwortete vor 11 Monaten

        Ich habe in meinem vorigen Posting nicht von mir und nicht von Zweitwagen-Käufern gesprochen. Da gilt, was ich oben geschrieben habe.
        Für unseren Haushalt, wo es zwei Autos gibt, kann ich mir ein E-Auto als Zweitwagen wegen der von Dir vorgebrachten Argumente schon vorstellen. Zumindest habe ich mir mal Gedanken über die Installation einer Wallbox oder zumindest einer zusätzlichen Steckdose in der Garage gemacht.

      • Rolex antwortete vor 11 Monaten

        Ach ja, und bezüglich „Förderneid“: ich sehe diese Förderungen durchaus als sinnvoll – und notwendig. Anders würde kaum ein Privater ein E-Auto kaufen. Und es ist auch einmalein Argument gegen die andere, aktuelle Steuer-Tendenz – die nämlich die Verbrenner zunehmend teurer macht. Allerdings: der preisliche Einstieg in die Automobilität wird dadurch auch teurer, als sie bisher war. Da helfen die Förderungen auch nichts. Und scheinbar will die Politik das auch so. Um wiederum Öffis attraktiver dastehen zu lassen.

    • Mozl antwortete vor 11 Monaten

      Guten Morgen Rolex, wenn du über eine eigene Garage verfügst hast du schon einmal die große Hürde der Lademöglichkeit genommen. Die Autoindustrie hat uns über viele Jahre Komplettlösungen angeboten. Das ist einerseits gut, hat aber auch den Nachteil, dass wir mit Autos herumfahren, die wir hinsichtlich ihrer Größe und ihrer Reichweite überhaupt nicht brauchen. Das ist so wie wenn du das ganze Jahr lang mit Gummistiefel herumläufst, weil es einmal regnen könnte. Ich meine gerade bei einem Zweitauto braucht man keine Komplettlösung. Entweder man fährt es als Hobby, etwa ein Cabrio, oder es wird, wie ich bereits oben erwähnt habe, nur für Kurzsstrecken benötigt (Haushaltsbesorgungen, Kinder chauffieren,, den besoffenen Ehemann vom Dorfwirt abholen usw.). Für Zweiteres bietet sich ein Elektroauto an und ich finde es gut, dass du wenigstens einmal darüber nachdenkst. Sollte sich nach eurer Bedarfsprüfung herausstellen, dass es doch ein Verbrenner sein soll so ist das auch recht. Ich fände es nur schade, wenn du dich durch die permante Miesmache der Elektromobilität davon abhalten lassen würdest ein Elektroauto überhaupt in Betracht zu ziehen. So wie es derzeit aussieht wird die Elektromobilität auch noch in den kommenden Jahren begünstigt bleiben während die Verbrenner durch die geplante NOVA-Reform – und nicht nur dadurch – immer teuerer werden.

    • Mozl antwortete vor 11 Monaten

      Guten Morgen, zwecks Stimmungsmache hier ein aktuelles Update der geplanten Zulassungsverbote für Autos mit Verbrennungsmotoren. Weitere Länder werden folgen:

      Dänemark 2030
      Großbritannien 2035
      Frankreich 2040
      Indien 2030
      Irland 2030
      Island 2030
      Israel 2030
      Kanada 2040
      Niederlande 2030
      Norwegen 2025
      Schottland 2032
      Schweden 2030
      Slowenien 2030
      Taiwan 2035

    • Mozl antwortete vor 11 Monaten

      Ahoi, mir sind da noch drei Fragen an die Chefredaktion eingefallen:
      1. Kritisiert wird, dass Elektroautos gefördert werden derern Anschaffung und Betrieb sich ein Durchschnittsverdiener selbst dann kaum leisten kann. Die Förderung von Elektroautos für Privatpersonen sieht derzeit so aus, dass die Anschaffung von Fahrzeugen mit einem Brutto-Listenpreis von über 50 tsd. Euro für das Basismodell ohne Sonderausstattung von der Förderung ausgeschlossen sind. Der tatsächliche Kaufpreis liegt nach Abzug der Förderung und eines allfälligen Nachlasses deutlich darunter. Dazu meine Frage: Gibt es Erfahrungen bzw. Statistiken dazu, was ein Durchschnittsverdiener im Schnitt für Anschaffung und Betrieb eines KFZ ausgibt?
      2. Kritisiert wird, dass die Allgemeinheit den Erhalt (also die Entgegennahme) von Supersport-Limousinen und SUV mit 500 PS und mehr und bis zu 3 Tonnen Gewicht mitfinanziert. Bei Privatautos gilt die bereits oben beschriebene Wertgrenze; für die Anschaffung von Firmen-Elektroautos beträgt die genau gleich definierte Wertgrenze 60 tsd Euro. Meine Frage dazu: Welche Supersport-Limousine bzw welchen SUV mit 500 PS und mehr und bis zu 3 Tonnen Gewicht bekomme ich um einen Listenpreis bis 60 tsd. Euro für das Basismodell ohne Sonderausstattung?
      3. Gibt es, abgesehen von den oben erwähnten Förderungen, noch andere Förderungen der Allgemeinheit (also aller Steuerzahler) mit der der Ankauf eines Elektroautos gefördert wird?

      • Hier die Antworten:

        Ad 1) Ja, solche Statistiken gibt es, den genauen Preis-Mittelwert weiß ich nicht, aber der durchschnittliche Privatkäufer gibt garantiert deutlich unter 30.000 Euro aus, wenn ich mich recht erinnere. Und da reden wir von einem Erstauto, E-Autos sind in der Regel Zweitautos. Die Frage stellt sich daher, warum man Menschen unter die Arme greifen muss, die die finanzielle Power haben sich ein Zweitauto um wohl rund 30.000 Euro zu kaufen. Sozial gerecht ist das nicht.

        Ad 2)
        Ersetze das etwas unglückliche Wort „Erhalt“ durch „Unterhalt“. Die Allgemeinheit finanziert natürlich den Betrieb der E-Autos, weil dem Staat dadurch Einnahmen verloren gehen im Vergleich zu einem Verbrenner. Stichwort Kfz-Steuer, bei gewerblicher Nutzung auch Ust und Sachbezug.

        Ad 3) Ja, gibt es, indirekt. Die öffentliche Hand fördert (abgesehen von Steuer-Erleichterungen) öffentliche E-Ladestationen und private Ladesäulen. Aber keine Tankstellen. Von E-Fuel-Forschung ganz zu schweigen.

    • Bei all der regen Diskussion Für und Wider Batterieautos – hat sich auch schon mal ernsthaft wer überlegt, woher der Strom für eine breite Masse an E-Autos herkommen soll? Und jetzt bitte nicht von Wind und Sonne phantasieren, denn das funktioniert nur bei idealen Verhältnissen und auch nur unter aktiver Preisstützung durch die Allgemeinheit. Und auch nicht das Märchen von der Wasserkraft, deren Ausbau am Ende ist, was wir unseren Grünaktivisten verdanken können. Wenn wir also Dürrnrohr und Gaskraftwerke nicht wieder anwerfen wollen, denn dann würde sich der Elektroschmäh schon gar nicht mehr ausgehen, müssen wir also Atomstrom aus dem Ausland importieren, denn der ist CO2-frei. In Summe ein wirklich durchdachtes Konzept.
      Um jetzt einen Shitstorm über meinem Haupte zu vermeiden, möchte ich anmerken, dass auch ich nicht glaube, dass der Verbrennungsmotor die Ideallösung für alle Zukunft ist. Aber eine Wende mit der Brechstange in so kurzer Zeit herbeiführen zu wollen, finde ich vertrottelt. Und das Alles noch dazu am Rücken der Steuer-zahlenden Masse, die noch arbeiten geht. Klassenkampf im 3. Jahrtausend. Denn von LKW´s mit teilweise sinnbefreiten Transporten, von der Unfähigkeit aller Staatsbahnen, einen termingerechten Warentransport anzubieten, von massenhaften riesigen Dreckschleudercontainerschiffen oder dem Flugverkehr ist nirgends die Rede.

    • Hallo Weuzi, die Antworten auf deine Fragen findest du hier:

      https://faktencheck-energiewende.at/wp-content/uploads/sites/4/FC_Mob18_kl_Web.pdf

      Vorab: Wenn 10% der PKW Elektroautos sind, wird der Strombedarf um lediglich 1,8% steigen. Diese Marktdurchringung weden wir aus heutiger Sicht in zehn Jahren erreichen. Der um 1,8% höhere Strombedarf verteilt sich somit auf zehn Jahre. Das ist bitte auch gleich ein Hinweis auf deine Sorge, dass hier in kurzer Zeit mit der Brechstang eine Wende herbeigeführt werden soll. Das trifft schlichtweg nicht zu.

      Es gibt zwei Krankheitsbilder, die man den Menschen iZm der Elektromobilität eingeimpft hat: Reichweitenangst und Angst vor Stromarmut.

      Dein Hinweis auf die sonstigen Emissionäre ist völlig richtig. Allerdings wirkt sich das nur geringfügig auf unsere CO2-Bilanz aus. Wir müssen unsere Hausaufgaben machen, um die Energiewende zu schaffen. Wir müssen nicht die Welt retten, was wir als kleines Land ohnehin nicht können.

    • Hallo Enrico, danke für die Antworten. Ad 1) Es geht bitte nicht um den Preismittelwert, sondern darum, dass sich ein Durchschnittsverdiener die Anschaffung und den Unterhalt (dessen Vergünstigung du unter Ad 2 kritisierst) nicht leisten kann. Wenn ein Erstkäufer angeblich deutlich unter 30 tsd Euro ausgibt, warum kann er sich dann keine Renault Zoe oder einen Nissan Leaf leisten? Ein Elektroauto als Zweitauto wurde in der Ansicht von AA überhaupt nichts kritisiert und es gab daher auch keine Frage dazu. Ad 2) Ich ersetze das Wort „Erhalt“ ganz sicher nicht durch „Unterhalt“, weil es mit Absicht verwendet wurde, um die Stammtische zu bedienen. Nachdem in diesem „Letzten Wort“ die Ansicht von AA niedergeschrieben wurde, also die Meinung der gesamten Redaktion und der Eigentümer, darf ich wohl davon ausgehen, dass jedes Wort geprüft wurde (auch die Beschimpfungen). Im Übrigen gibt das Wort „finanzieren“ die von dir gewählte Interpretation nicht her. Bei einer Finanzierung fließt Geld. Eine Steuer- und Abgabenbegünstigung (die bekanntlich nicht nur Elektroautos erhalten) ist keine Finanzierung. Auch hier wurde mit dem Hinweis darauf, dass die Allgemeinheit den Erhalt von Supersportwagen-Limousinen und SUV bis 3 Tonnen mitbezahlt nur polemischer Wind erzeugt, der jedoch – und das ist das eigentlich Überraschende für mich – gemeinsam mit den Beschimpfungen von der gesamten Redaktion und dem Eigentümer mitgetragen wird.

      • Hallo Mozl,
        um deutlich unter 30.000 Euro bekommst Du weder einen Leaf noch eine Zoe…es sei denn, Du bist bereits, für den Tank, der halt in diesem Fall Batterie heißt, Miete zu bezahlen. Beim Leaf bin ich mir nicht einmal da sicher.
        Beim Leaf bist Du, wenn Du die stärkere Batterie willst, schnell in Bereichen deutlich über 40.000 Euro. Und eine Urlaubsfahrt gleicht noch immer einer Expedition…
        MfG J

        • Lieber Johann, ich habe es bereits oben erwähnt, eine Zoe bekommst du derzeit nach Förderung ab rd. 23 tsd Euro inkl. Batterie. Den Twingo bekommst du sogar unter 15 tsd inkl. Batterie. Beide Fahrzeuge für den Durchschnittsverdiener unerschwinglich. Die Zoe ist übrigens wieder das meistverkaufte Elektroauto in Österreich nachdem die Tesla 3 Bestellungen abgearbeitet wurden. Den Leaf bietet Nissan aktuell um 29.990 an (Listenpreis ohne Abzug der Förderung bzw. Nachlass).

          • Also der Twingo ist zwar niedlich, jedoch weit von erstautotauglich entfernt.
            Und so ein Krösus, dass ich mir ein Zweitauto leisten kann und will, bin ich nicht.
            Die Zoe wiederum kostet in der ZEN-Ausführung laut Liste 34.090 Euro, wobei mir von der Motorleistung her die R110 völlig reichen würde.
            Aber auf die leistungsstärkere Batterie würde ich nicht verzichten wollen. Unter die ZEN-Ausstattung zu gehen, würde wiederum einen klaren Rückschritt bedeuten (mein Captur ist ein Intens).
            Bleibt noch immer die Frage, womit ich in den Urlaub fahren soll (nachdem bei vielen Tests geschrieben wird, dass man auf Autobahnen so zwischen 100 und 120 unterwegs ist, würde ich gerne wissen, wie die Reichweite bei Ausnutzung des Autobahnlimits aussieht).

            • Mahlzeit Johann, selbstverständlich beurteilst du das aus deiner Sicht. Es hat aber nicht jeder Käufer bzw. jede Käuferin das gleiche Anforderungsprofil an ein Auto. Mir ging es um die allgemeine Ansicht von AA, dass sich ein Durchschnittsverdiener die Anschaffung und den Betrieb eines Elektroautos trotz Förderung kaum leisten kann.

    • Auch wenn es jetzt langsam persönlich wird, versuche ich, noch einmal zu antworten. Fakt ist: Der Durchschnittsverdiener tut sich schwer ein Elektroauto zu kaufen. Punkt. Auch weil er oder sie sich oft einen Verbrenner parallel dazu behalten muss.
      Das Wort Erhalt wurde mit Absicht gewählt? Ja, natürlich. Der Erhalt eines Autos ist ein wichtiger Punkt bei den Kosten. Dass Du es mit „Entgegennehmen“ interpretierst, ist Dein Problem, Polemik bringst allein Du hier ins Spiel. Kein Mensch bekommt für das Entgegennehmen eines Autos Geld. Aber wenn Du es so sehen möchtest, bitte.
      Ob „finanzieren“, „subventionieren“, „mitzahlen“ oder sonst etwas ist egal, der Steuerzahler beteiligt sich an den Kosten für E-Autos. Auch das ist ein Fakt, ob Dir die Formulierung passt oder nicht.
      Und wo um alles in der Welt hast Du in diesem „Letzten Wort“ Beschimpfungen gelesen?
      Kopfschüttel……

    • Hallo Enrico,
      Hier die Definition des Wortes Erhalt im Duden. Das Wort Erhalt hat mit dem Wort Erhaltung nichts zu tun: https://www.duden.de/rechtschreibung/Erhalt.
      Ansonsten lasse ich das auf sich beruhen da hier die Emotionen hoch gehen und nehme zur Kenntnis, dass Bullshit kein Schimpfwort ist.

      • Korrektur: Ich meinte natürlich das Wort „Erhalt“ hat mit „Unterhalt“ nichts zu tun.

        • Laut Duden ist das Wort „Erhalt“ ein Synonym für „Erhaltung“. Dazu müsstest Du freilich ein bisserl runterscrollen bei Deinem Link. Aber offensichtlich tust Du Dir schwer über den Tellerrand zu schauen und liest nur das, was Du lesen willst.

    • Hallo, du warst es, der das Wort „Erhalt“ mit „Unterhalt“ gleichgestellt hat. Dazu müsstest du nur wissen – oder nachlesen – was du am 1. Dezember unter Ad 2) weiter oben geschrieben hast. Mithin wird das unglückliche Wort „Erhalt“ durch den Hinweis auf das Synonym „Erhaltung“ auch nicht glücklich. Und bitte halte dich damit zurück womit ich mir schwer tue und womit nicht. Sonst müsste ich in ähnlicher Manier antworten und das wollen wir hoffentlich beide nicht. Ihr habt entschieden eure Kollektivmeinung zur Elektromobilität der Allgemeinheit mehr emotional als sachlich näherzubringen. Eine Kritik daran sehe ich nicht als Majestätsbeleidigung.

      • Genau. Ich stelle das Wort Erhalt mit Unterhalt gleich. Du nicht. Und zwar ganz bewusst. Und mit einer falschen Duden-Auslegung. Auch orte ich in Stefans Text kaum Emotionen, er ist ziemlich nüchtern und sachlich. Aber auch da steht es Dir frei, das anders zu sehen.

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