Mit der elektrischen C-Klasse schlägt Mercedes-Benz ein neues Kapitel in der Mittelklasse auf. Die Limousine bleibt ihren klassischen Tugenden wie Eleganz, Komfort, Intelligenz und Sportlichkeit treu, interpretiert sie aber konsequent elektrisch neu. Das Ergebnis ist eine C-Klasse mit eigenständigem Design, moderner 800-Volt-Technologie, hoher Reichweite und einem deutlich aufgewerteten digitalen und komfortorientierten Innenraum.
Sportliche Limousine mit neuer Elektro-Architektur
Schon äußerlich zeigt die elektrische C-Klasse, dass sie sich klar als modernes Mercedes-Modell positioniert. Die coupéhafte Silhouette, kurze Überhänge und das fließende GT-Heck sorgen für einen sehr dynamischen Auftritt. Dazu kommen ein markanter Grill mit bis zu 1.050 illuminierten Dots, Stern-Signets im Lichtdesign und eine sehr saubere Aerodynamik. Mit einem cw-Wert ab 0,22 erreicht die elektrische C-Klasse einen Spitzenwert im Segment, was direkt der Effizienz und Reichweite zugutekommt.
Technisch setzt Mercedes-Benz auf eine 800-Volt-Architektur, eine Batterie mit 94 kWh nutzbarem Energieinhalt und ein innovatives Zweigang-Getriebe an der Hinterachse. Zum Marktstart kommt der C 400 4MATIC elektrisch mit 360 kW. Er beschleunigt in 4,0 Sekunden auf 100 km/h und erreicht bis zu 762 Kilometer Reichweite nach WLTP. Dank 800-Volt-Technik lassen sich in nur zehn Minuten bis zu 325 Kilometer Reichweite nachladen. Weitere Modelle mit Hinter- und Allradantrieb sollen folgen, darunter auch eine Version mit einer voraussichtlichen Reichweite von bis zu 800 Kilometern.
Beim Fahrwerk verspricht Mercedes-Benz die sportlichste C-Klasse aller Zeiten. Das serienmäßige Komfortfahrwerk wird auf Wunsch durch AIRMATIC-Luftfederung und Hinterachslenkung ergänzt. Die Hinterräder lenken dann um bis zu 4,5 Grad mit, was den Wendekreis auf 11,2 Meter reduziert. Gleichzeitig soll die Limousine auf langen Strecken fast S-Klasse-Niveau beim Komfort erreichen. Auch die Rekuperation fällt stark aus: Das One-Box-Bremssystem ermöglicht bis zu 300 kW Energierückgewinnung und sorgt laut Hersteller für ein gleichbleibend souveränes Bremspedalgefühl.
Deutlich mehr Komfort, Platz und Hightech im Innenraum
Im Innenraum will Mercedes-Benz die elektrische C-Klasse klar über das bisherige Niveau hinausheben. Das neue Modell bietet mehr Platz als die konventionelle C-Klasse, unter anderem durch den um 97 Millimeter längeren Radstand. Davon profitieren vor allem die Passagiere vorn, aber auch bei der Kopffreiheit legt das Modell zu. Der Kofferraum fasst 470 Liter, dazu kommt ein 101 Liter großer Frunk unter der Frontklappe. Außerdem darf die elektrische C-Klasse bis zu 1,8 Tonnen gebremst ziehen.
Gestalterisch setzt Mercedes-Benz auf eine deutlich hochwertigere Atmosphäre mit großem Zierteil, schwebender Mittelkonsole, Ambientebeleuchtung und neuen Materialien. Optional spannt sich ein 39,1 Zoll großer MBUX Hyperscreen über die gesamte Breite des Cockpits. Alternativ ist ein MBUX Superscreen erhältlich. Neue Highend-Sitze mit Massage, Belüftung, Lordosenstütze und 4D-Sound sollen den Langstreckenkomfort weiter steigern. Auch das große Panoramadach ist ein Highlight: Beim optionalen SKY CONTROL Panoramadach lässt sich die Glasfläche segmentweise zwischen transparent und opal schalten. In Verbindung mit der Ambientebeleuchtung leuchten nachts 162 Sterne im Dachhimmel.
Mercedes-Benz betont auch den Komfort bei Klima und Geräuschniveau. Eine neue Multi-Source-Wärmepumpe nutzt mehrere Energiequellen parallel und soll den Innenraum selbst bei winterlichen Temperaturen deutlich schneller aufheizen als konventionelle Modelle. Gleichzeitig bleibt der Energiebedarf niedrig, was wiederum der Reichweite hilft. Hinzu kommen geräuschdämmende Scheiben, umfangreiche Schallisolation und eine insgesamt sehr leise Auslegung der Limousine. Erstmals bietet Mercedes-Benz in dieser Klasse auch ein vegan zertifiziertes Interieur an.
MB.OS, KI-Assistent und moderne Assistenzsysteme
Die elektrische C-Klasse nutzt das neue Mercedes-Benz Operating System MB.OS. Damit wird das Auto noch stärker softwaredefiniert und über Over-the-Air-Updates laufend aktuell gehalten. Neue Funktionen für Infotainment, Navigation, Entertainment oder Fahrassistenz lassen sich so auch nach dem Kauf ergänzen. Die vierte MBUX-Generation kombiniert künstliche Intelligenz von ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini. Der MBUX Virtual Assistant kann komplexe Gespräche führen, merkt sich Inhalte kurzfristig und tritt als animierter Avatar auf.
Auch bei Navigation und Konnektivität setzt Mercedes-Benz auf viel Technik. Die Navigation basiert auf Google Maps, hinzu kommen Electric Intelligence für die Ladeplanung, MBUX Surround Navigation und ein Augmented-Reality-Head-up-Display. Die Assistenzsysteme arbeiten mit bis zu 27 Kameras und Sensoren. Serienmäßig ist in Europa unter anderem DISTRONIC an Bord, optional kommen weitere MB.DRIVE-Funktionen hinzu, etwa Spurwechselassistent, Parkassistent oder zusätzliche Sicherheitsfunktionen wie PRE-SAFE Kurvenfunktion. Auch DIGITAL LIGHT mit Mikro-LED-Technologie ist verfügbar und soll ein deutlich größeres Lichtfeld bei geringerem Energieverbrauch ermöglichen.
Einen Preis für Österreich nennt Mercedes-Benz noch nicht. Klar ist aber schon jetzt: Die elektrische C-Klasse soll nicht einfach nur die batterieelektrische Alternative zur bekannten Baureihe sein, sondern ein eigenständiges Angebot für Kunden, die in der Mittelklasse hohe Reichweite, viel Komfort und ein besonders modernes Technikpaket suchen.
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