Neue Gerüchte: FCA verkauft Maserati und Alfa Romeo

2. Januar 2017
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Aktuelles

Das letzte Jahr lief, in Zahlen betrachtet, gut für Fiat Chrysler Automobiles. Während der Konzern im dritten Quartal 2015 beispielsweise noch einen Verlust von 337 Millionen verbuchen musste, blickt man im selben Zeitraum 2016 auf ein Netto von + 606 Millionen Euro zurück. Maßgeblich daran beteiligt ist auch der europäische Markt, wo die Profite von 20 Millionen Euro auf 109 Millionen anwuchsen. Das Problem: Rechnet man die Rechnung zu Ende, sitzt FCA trotzdem immer noch auf einem Gesamtschuldenberg von fast 7 Milliarden Euro.

Eine Tatsache, die Finanzanalysten natürlich nicht kalt lässt. Gerade in Hinblick auf so manchen Rückruf, den die Firma zudem in den USA durchführen musste, waren die Aussichten für FCA-Aktien stets schlecht. Das änderte sich allerdings vor Kurzem: Laut einem Forbes-Bericht änderte die Investment-Forschung Evercore ISI seine Aussichten unlängst auf „positiv“. Das dürfte einerseits damit zu tun haben, dass auch Morgan Stanley den nun bewiesenen, versteckten Wert der Marke Jeep besonders würdigt, vor allem aber auch, dass es einige Experten offensichtlcih als recht wahrscheinlich sehen, dass Sergio Marchionne Maserati, Alfa Romeo aber auch den Zulieferer Magnetti Marelli abstoßen könnte, um die Schulden zu begleichen.

1 Kommentare

  1. So nach dem Motto „Verkaufts mei Gwaund, i foa in Himmel“ wird das Tafelsilber verscherbelt. Wieso kommt mir das so bekannt vor? Marchionne würde sich mit seinem Managertalent auch hervorragend als österreichischer Wirtschafts-/Finanzminister eignen!
    Anm: Die Aussicht, dass vielleicht VW verspätet bei Alfa doch zuschlägt, stimmt mich auch nicht gerade fröhlich. Giulia und Co. mit dem Reichseinheits-TDI oder als Plug-in-Hybrid – brrrrrr, grauslich!

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