Opel Adam Rocks 1,0 Turbo ECOTEC

20. Dezember 2014
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:Opel
Klasse:Kleinwagen
Antrieb:Vorderrad
Treibstoff:Benzin
Leistung:115 PS
Testverbrauch:6,4 l/100km
Modelljahr:2015
Grundpreis:19.240 Euro

Der vor zwei Jahren eingeführte Opel Adam buhlt mit city-tauglichen Abmes­sun­gen, chicem Design sowie unzähligen Individu­ali­sie­rungs-Op­tionen für innen wie außen eindeutig um weibliche Kundschaft – zu dieser Ein­schätzungen kommt man nicht nur als Macho. Das neueste Mitglied der Adam’s Family unterstreicht diese Ambitionen mit dezenter Höherlegung, trendigem SUV-Look und elek­trischem Stoff-Falt­dach. Der „Rocks“ ge­nannte Ableger kostet 2000 Euro mehr als die Top-Variante „Slam“ und legt zusätzlich zu den genannten Features noch eine Klima­automatik drauf, LED für Tagfahrlicht und Heckleuchten wollen bei ihm dafür extra berappt werden. Auch eher kurios: Gegen 1000 Euro Minderpreis kann man auf das Fetzendach auch verzichten.

Ob mit Frischluft-Option oder ohne, der Rocks ist eine gelungene Abrundung, zu­mal für den City-Einsatz, wo er mit komfortablere Abstimmung und be­ruhigenden Beplankungen punktet. Mit dem getesteten neuen Top-Motor, einem auf­geladenen Dreizylinder-Direkteinspritz-Benziner, gibt’s zur flotten Optik endlich auch adäqua­tes Vorankommen. Das könnte schließlich auch Män­ner am Adam reizen. Doch wenn sie Machos sind, schielen sie ohnehin nur auf das 150 PS star­ke Sportmodell „S“ – von dem es im nächsten Heft einen Fahrbericht gibt.

Motor & Getriebe – Der aufgeladene Dreizylinder läuft überraschend kultiviert und liefert befriedigende Fahrleistungen. Problemlose Schaltung.

Fahrwerk & Traktion – Die dezente Höherlegung tut dem Fahrkomfort sehr gut, dennoch liegt der kleine Opel sicher in der Kurve. Traktion OK. Lenkung direkt und präzise, auf Knopfdruck (City-Modus) richtig leichtgängig. Tadellose Bremsen.

Cockpit & Bedienung – Erfreulich wenig Knöpfe im Cockpit, Sekundär-Funktionen etwas gewöhnungs­be­dürftig (aber nicht unlogisch) via großem Touch Screen (252 Euro Aufpreis) bzw. Lenkstock-Hebel (Bordcomputer). Gute Rundumsicht. Sitzposition ohne Tadel, bequeme Möbel mit gutem Seitenhalt. Minus: Navi nur über Smartphone-App.

Innen- & Kofferraum – Vorne mehr als genug Platz, im Fond für Kopf & Knie eng. Klassenübliches Koffer­raumvolumen, erweiterbar über 1:1-Umlege-Lehnen, Gepäcknetz als Option. Hohe Ladekante. Genug Ablagen.

Dran & Drin – Für einen Kleinwagen recht gut bestückt, attraktiv gepreiste Extras, srhr viele Indi­vidualisierungs-Optionen, Stoffdach neben schwarz auch in hell- oder dunkel­braun. Beim Rocks nicht zu haben: der praktische integrierte Fahrradträger. Ordentliche Verarbeitung, sympathische Materialien.

Schutz & Sicherheit – Klassenübliches Sicherheits-Paket, darüber hinaus keine weiteren Features zu ordern.

Sauber & Grün – Nur bei zartem Gasfuß sparsam, Schaltanzeige und gut funktionie­ren­des Start/Stopp-System helfen beim Sprit Sparen, ebenso die Eco-Anzeige, die etwa über die wichtigsten Verbraucher informiert.

Preis & Kosten – Ausstattungsbereinigt günstiger als der etwas schwächere Fiat 500C, der ist dafür deutlich „offener“, ebenso das spürbar teurere Citroën C3 Cabrio. Durchschnitt beim Garantie-Umfang. Gute Werthaltung – außer man übertreibt es beim Perso­na­lisieren.

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Wem die neue Farbe „Diamond Yellow“ gefällt, kann derart gefärbte Dekor-Elemente auch im ergonomischen Cockpit haben. Das Stofffaltdach öffnet in fünf Sekunden und bis 140 km/h, die Licht- und Luft-Einlässe sind bei der Konkurrenz freilich größer.

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Der vor zwei Jahren eingeführte Opel Adam buhlt mit city-tauglichen Abmes­sun­gen, chicem Design sowie unzähligen Individu­ali­sie­rungs-Op­tionen für innen wie außen eindeutig um weibliche Kundschaft – zu dieser Ein­schätzungen kommt man nicht nur als Macho. Das neueste Mitglied der Adam’s Family unterstreicht diese Ambitionen mit dezenter Höherlegung, trendigem SUV-Look und elek­trischem Stoff-Falt­dach. Der „Rocks“ ge­nannte Ableger kostet 2000 Euro mehr als die Top-Variante „Slam“ und legt zusätzlich zu den genannten Features noch eine Klima­automatik drauf, LED für Tagfahrlicht und Heckleuchten wollen bei ihm dafür extra berappt werden. Auch eher kurios: Gegen 1000 Euro Minderpreis kann man auf das Fetzendach auch verzichten. Ob mit Frischluft-Option oder ohne, der Rocks ist eine gelungene Abrundung, zu­mal für den City-Einsatz, wo er mit komfortablere Abstimmung und be­ruhigenden Beplankungen punktet. Mit dem getesteten neuen Top-Motor, einem auf­geladenen Dreizylinder-Direkteinspritz-Benziner, gibt’s zur flotten Optik endlich auch adäqua­tes Vorankommen. Das könnte schließlich auch Män­ner am Adam reizen. Doch wenn sie Machos sind, schielen sie ohnehin nur auf das 150 PS star­ke Sportmodell „S“ – von dem es im nächsten Heft einen Fahrbericht gibt.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der aufgeladene Dreizylinder läuft überraschend kultiviert und liefert befriedigende Fahrleistungen. Problemlose Schaltung. Fahrwerk & Traktion - Die dezente Höherlegung tut dem Fahrkomfort sehr gut, dennoch liegt der kleine Opel sicher in der Kurve. Traktion OK. Lenkung direkt und präzise, auf Knopfdruck (City-Modus) richtig leichtgängig. Tadellose Bremsen. Cockpit & Bedienung - Erfreulich wenig Knöpfe im Cockpit, Sekundär-Funktionen etwas gewöhnungs­be­dürftig (aber nicht unlogisch) via großem Touch Screen (252 Euro Aufpreis) bzw. Lenkstock-Hebel (Bordcomputer). Gute Rundumsicht. Sitzposition ohne Tadel, bequeme Möbel mit gutem Seitenhalt. Minus: Navi nur über Smartphone-App. Innen- & Kofferraum - Vorne mehr als genug Platz, im Fond für Kopf & Knie eng. Klassenübliches Koffer­raumvolumen, erweiterbar über 1:1-Umlege-Lehnen, Gepäcknetz als Option. Hohe Ladekante. Genug Ablagen. Dran & Drin - Für einen Kleinwagen recht gut bestückt, attraktiv gepreiste Extras, srhr viele Indi­vidualisierungs-Optionen, Stoffdach neben schwarz auch in hell- oder dunkel­braun. Beim Rocks nicht zu haben: der praktische integrierte Fahrradträger. Ordentliche Verarbeitung, sympathische Materialien. Schutz & Sicherheit - Klassenübliches Sicherheits-Paket, darüber hinaus keine weiteren Features zu ordern. Sauber & Grün - Nur bei zartem Gasfuß sparsam, Schaltanzeige und gut funktionie­ren­des Start/Stopp-System helfen beim Sprit Sparen, ebenso die Eco-Anzeige, die etwa über die wichtigsten Verbraucher informiert. Preis & Kosten - Ausstattungsbereinigt günstiger als der etwas schwächere Fiat 500C, der ist dafür deutlich „offener“, ebenso das spürbar teurere Citroën C3 Cabrio. Durchschnitt beim Garantie-Umfang. Gute Werthaltung – außer man übertreibt es beim Perso­na­lisieren.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1454428144115{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1454427610135{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Wem die neue Farbe „Diamond Yellow“ gefällt, kann derart gefärbte Dekor-Elemente auch im ergonomischen Cockpit haben. Das Stofffaltdach öffnet in fünf Sekunden und bis 140 km/h, die Licht- und Luft-Einlässe sind bei der Konkurrenz freilich größer.[/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-324765a7-42dc"][vc_column_text]R3, 12V, Turbo, 999 ccm, 115 PS (85 kW) bei 5000–6000/min, max. Drehmoment 170 Nm bei 1800–4500/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 3747/1720/1493 mm, Radstand 2311 mm, 4 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 215/45 R 17 (Testwagen-Bereifung Continental…

7

Fazit

Hipper Stadt-Floh mit einem Schuss Cabrio und SUV.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Cockpit & Bedienung
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Sauber & Grün
Preis & Kosten
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7

R3, 12V, Turbo, 999 ccm, 115 PS (85 kW) bei 5000–6000/min, max. Drehmoment 170 Nm bei 1800–4500/min, Sechsgang-Getriebe, Vorderradantrieb, Scheibenbremsen v/h (v bel.), L/B/H 3747/1720/1493 mm, Radstand 2311 mm, 4 Sitze, Wendekreis 10,6 m, Reifendimension 215/45 R 17 (Testwagen-Bereifung Continental ContiWinterContact TS830 P), Tankinhalt 38 l, Reichweite 595 km, Kofferraumvolumen 170–663 l, Leer­gewicht 1156 kg, zul. Ge­samtgewicht 1510 kg, max. Anh.-Last –, 0–100 km/h 9,9 sec, 60–100 km/h (im 4./5. Gang) 8,2/10,4 sec, Spitze 196 km/h, Steuer (jährl.) € 453,84, Werkstätten in Ös­terreich 200, Service verschleißabhängig (mind. 1x/Jahr), Norm­verbrauch (Stadt/au­ßerorts/Mix) 6,3/4,4/5,1 l, Testverbrauch 6,4 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 119/147 g/km

Front-, vordere Seiten- und durchgehende Kopfairbags, ESP, Rei­fendruckkontrolle, Berganfahrhilfe, Klimaautomatik, elek­tri­sches Stoff­dach, Bord­com­puter, E-Fensterheber, Tempomat, E-Außenspiegel, FB-Zen­tral­sperre, CD-Radio mit 5 LS sowie USB und Lenkrad-FB, Bluetooth für Telefon und Audio, Alu­räder etc.

LED-Tagfahrlicht € 151,– (LED-Rückleuchten dazu € 152,–), Sicht-Paket (Re­gensensor, autom. Abblendlicht) € 121,–, heizb. Außenspiegel € 50,–, Winter-Paket (Sitzheizung v, Lenkrad-Heizung) € 353,–, Infinity Sound € 404,–, Infotainment System (Touchscreen, zwei USB-Schnittstellen, Navigation über Smartphone als App) € 252,–, Höhenverstellung Beifahrersitz € 50,–, Einparkhilfe h € 323,– (inkl. Einpark-Assistent v+h € 856,–), Lederpolsterung € 858,–, 18 Zoll-Aluräder € 656,–, Heckspoiler € 151,–, Metallic-Lack € 464,– etc.

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