Opel GT X Experimental gibt neue Designsprache vor

22. August 2018
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Aktuelles

Während die meisten Hersteller mit besonders sportlichen Coupés oder anderen Opulenzanfällen ihre Design-Zukunft präsentieren, geht Opel einen etwas anderen Weg – mit einem Kompakt-SUV. Der Opel GT X Experimental ist ein gerade einmal 4,06 Meter langes, kompaktes, vollelektrisches SUV mit fünf Türen und natürlich jeder Menge Design-Ideen, die es in Absehbarer Zeit wohl nur in Andeutungen in die Serie schaffen werden. Die vorn und hinten angeschlagenen Türen zum Beispiel, durch die es keine B-Säule gibt. Oder aber die frei schwebenden, am Mitteltunnel angeschlagenen Sitze, die zwar super-fancy aussehen, aber wohl schwerlich verstellbar sein würden.

Aber sei’s drum. Immerhin ist der GT X Experimental ja eben ein Konzept-Auto – muss also nicht praktisch, sondern einzig und allein schön sein. Und das ist er. Ein unverwechselbares Gesicht, scharfe Linien, markante Radkästen, aufwendige Felgen. Ein Hingucker ist der GT X. Und dass er, als Richtungsweiser für die ganze Marke, dabei eben keine große Limo oder ein opulentes Coupé, sondern ein sehr kompaktes SUV ist (4.063 Millimetern Länge, Radstand: 2.625 mm, Breite: 1.830 mm, Höhe inkl. Antenne: 1.528 mm), kommt nicht von ungefähr.

 

Opel will auch weiterhin Innovationen und Trends erschwinglich machen und in die Breite Masse führen. Das inkludiert Elektromobilität. Gemäß dem Versprechen im PACE!-Plan, dass Opel bis 2024 für alle seine Modelle eine elektrifizierte Variante anbieten wird, ist der GT X Experimental ein vollelektrisches Fahrzeug. Die Leistung liefert eine kompakte 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie – induktives Laden inklusive.

Mehr zum Design und den Überlegungen dahinter, hier im Presse-Text-O-Ton. Weiter unten findet ihr zudem ein Video!

Klar und mutig: So sieht das Opel-Design der Zukunft aus

Der GT X Experimental präsentiert innovative Technologien in einer ausgewiesenen Schlichtheit. Vice President Design Mark Adams und sein Team haben eine Philosophie für das charakteristische, deutsche Opel-Design entwickelt, die Klarheit mit mutiger Ausdrucksstärke kombiniert. Beim GT X Experimental wurde jede gewohnte Funktion, jeder Baustein hinterfragt. Immer mit dem Ziel, ein klares Design zu schaffen, das auf alle unnötigen Elemente verzichtet. Dies versteht das Design-Team unter „visueller Entschlackung“.

 

Der Opel GT X Experimental zeigt mutige Proportionen kombiniert mit schön strukturierten, fließenden Oberflächen. Seine charakteristische Silhouette wird von einer kraftvollen Grafik bestimmt, welche den unteren und den oberen Fahrzeugbereich voneinander trennt. Der untere Teil erscheint in hellem Grau, während der obere Bereich samt Motorhaube, Scheiben und Dach in einem fast schwarzen Nachtblau gehalten ist. Dazwischen fließt eine strahlend gelbe Signaturlinie von vorne nach hinten, die dem Fahrzeug Struktur und Dynamik verleiht. Das Farbschema stellt eine Reminiszenz an die traditionelle Opel Farbgebung grau/schwarz/gelb dar – in einem frischen und modernen Look. Dank der gegenläufig im 90-Grad-Winkel öffnenden Türen heißt der GT X Experimental seine Passagiere mit einem freien, ungehinderten Zutritt Willkommen. Die sich nach hinten erstreckende Panorama-Windschutzscheiben-Dach-Konstruktion reicht bis zu den Rücksitzen und unterstreicht die Helligkeit und Geräumigkeit des SUVs.

 

Die Opel-Designer haben auch die traditionellen so genannten „Schnittlinien“ in der Karosserie – die aufgrund unterschiedlicher Öffnungen wie Türen und Motorhaube nötig sind – auf das absolute Minimum reduziert. Die obere Kante der Türen wird von der gelben Signaturlinie verborgen; die der Fondtüren trifft mit der Kofferraumöffnung zusammen. Darüber hinaus haben die Designer auf konventionelle Elemente wie Türgriffe und Außenspiegel bewusst verzichtet. Die Karosserie legt sich stattdessen wie eine glatte Leinwand um überraschende Details wie die kleinen Kameras, die aus der gelben Grafiklinie an den Seiten der Motorhaube hervortreten und traditionelle Außenspiegel ersetzen.

 

Ausgleichend zu dieser visuellen Entschlackung beleben sparsam integrierte grafische Details das Erscheinungsbild des GT X Experimental. Am Schweller der Fahrerseite finden sich unterhalb der Fondtür eingravierte beschnittene Dreiecke. Eines davon beherbergt einen kleinen, sechseckigen LED-Bildschirm, der den elektrischen Ladestatus der Batterie angibt. Die 17-Zoll-Räder muten dank ihrer robusten Gummiummantelung, die über den Felgenrand hinausgeht und die dunkelblauen Reifen so optisch vergrößert, viel voluminöser an. Die gelben Design-Linien an den Reifen greifen wiederum die Signatur der Karosserie auf. Sie umrahmen den elektronischen Opel-Blitz, der für den Betrachter bei Reifenrotation waagerecht im Lot bleibt. Um den SUV-Charakter des Fahrzeugs zu betonen, verläuft im unteren Bereich eine Schutzverkleidung um das Auto, die dem GT X Experimental einen festen, robusten Stand und einen rauen Look verleiht.

 

„Der Opel GT X ist Ausdruck unserer zentralen Markenwerte – deutsch, nahbar, aufregend. Er ist eine Studie, mit der sich die Menschen identifizieren können. Er verbindet eine klare und mutige Designgestaltung mit fortschrittlichen Technologien, die das Leben leichter machen. Dieses Fahrzeug steht für die spannende Zukunft der Marke“, sagt Mark Adams.

 

Opel-Kompass und Opel-Vizor: Die optische Identität der künftigen Opel-Modelle

Der GT X Experimental offenbart dazu erstmals das neue Leitmotiv für die Front- und die Rückansicht künftiger Opel-Modelle: Beim „Opel-Kompass“ kreuzen sich zwei Achsen mit dem Opel-Blitz in der Mitte. Das legendäre Markenemblem wird so mehr als je zuvor zum zentralen Merkmal. Die vertikale Achse wird durch die nun noch schärfere und klarere Bügelfalte in der Motorhaube bestimmt, die unterhalb des Blitzes weitergeführt wird. Die charakteristische flügelförmige Grafik des Tagfahrlichts, die auch in allen künftigen Opel-Modellen beibehalten wird, symbolisiert die horizontale Achse. Das Thema spiegelt sich ebenso in der Rückansicht wider und zeigt den Opel-Kompass in Reinform: Der Blitz in der Mitte verbindet auch hier die horizontale Linie der flügelförmigen Rückleuchten mit der vertikalen Linie, die sich von der Dachantennen-Finne bis hinab zur akzentuierten Bügelfalte im Stoßfänger zieht.

 

In einem ebenso puren Design wie den Opel-Kompass haben die Designer das neue Opel-Gesicht gezeichnet, das den Pioniergeist des Unternehmens ausdrückt: Der „Opel-Vizor“ umrahmt Hightech- und Markenfeatures wie den LED-Blitz, der in verschiedenen Farben über den Betriebszustand des Fahrzeugs informiert, die LED-Matrix-Scheinwerfer, das Tagfahrlicht sowie die Kameras und Sensoren, die für Assistenzsysteme und autonome Fahrfunktionen benötigt werden. Sie alle liegen unter dunkel getöntem Plexiglas. Das elegante Modul erstreckt sich über die gesamte Fahrzeugfront unterhalb der Motorhaube. Der neue, unverwechselbare Opel-Vizor wird als Designelement alle Opel-Modelle im weiteren Verlauf der 2020er Jahre kennzeichnen.

 

Pure Panel: Visuelle und digitale Entschlackung schafft Wohlfühl-Interieur

Nach denselben Prinzipien wurde auch das luftige Interieur des Opel GT X Experimental gestaltet. Visuelle und digitale Entschlackung lautete hier die Maßgabe. Umgeben von der Panorama-Windschutzscheiben-Dach-Konstruktion und der durchgängigen Seitenfenster verbirgt der klar designte Innenraum so zunächst die Innovationen, die er zu bieten hat. Dreh- und Angelpunkt ist der Armaturenträger – das „Pure Panel“, das als Modul die Gestaltung des Opel-Vizors imitiert. Ein einziger breiter Bildschirm begrüßt die Fahrer und zeigt, dass die Vielzahl an Monitoren, Knöpfen und Bedienelementen der gegenwertigen Serienmodelle schon bald überflüssig werden könnte. Das Pure Panel hält die neuesten Technologien und entscheidenden Informationen für die Fahrer bereit, während alle störenden optischen Reize außen vor bleiben. Die klare Innenraumgestaltung wird auch an der durchdachten Positionierung der Belüftungsdüsen deutlich: Sie liegen hinter dem Bildschirm verborgen und ermöglichen so eine klare, saubere Oberflächengestaltung. Das Pure Panel zeigt darüber hinaus, wie Opel mit Technologien das Leben der Kunden leichter macht. Zwei im durchgängigen Bildschirmmodul integrierte Ansichten – eine ganz links und eine ganz rechts – ermöglichen den Blick nach hinten, den die kleinen ausklappbaren Kameras an den Fahrzeugseiten einfangen. Auch das Lenkraddesign ist klar und schlicht; die zentrale horizontale Achse gibt ebenfalls die Form des Opel-Vizors wieder. Und genauso wie in den Rädern bleibt der LED-Opel-Blitz in der Mitte unabhängig vom Lenkradeinschlag stets horizontal ausgerichtet.

 

Das klare Hightech-Design findet sich im gesamten Innenraum wieder. So scheinen beispielsweise die vier Sitze zu schweben und unterhalb der Kopfstützen befestigte abnehmbare Lautsprecher erlauben Musikgenuss auch außerhalb des Fahrzeugs. Grafische Details unterstreichen den klaren, schnörkellosen Charakter: So wird das Dreieck-Motiv auch auf den Sitzflächen in Schulterhöhe sowie an Gas- und Bremspedal aufgenommen.

Profilbild von Johannes Posch

Filme, Videospiele, Technik, Autos, Speis und Trank ... meine Interessen lesen sich wie das 1x1 der Männer-Klischees. Aber so bin ich nun mal. ;) Und das zeigt sich auch in meinem bisherigen Werdegang: Hotelfachschule, dann Videospieljournalist (übrigens bis heute: www.gamers.at), anschließend einige Jährchen bei einer Unternehmensberatung und Digital-Marketing Agentur und nun also hier, bei Alles Auto. Hier darf ich seit Mai 2015 die Geschicke von allem das "online & digital" ist lenken und gestalten ... und "nebenbei" natürlich der Redaktion mit Tests, Fahrberichten und mehr meinen Stempel aufdrücken. Und dabei bin ich natürlich auch immer für Anregungen offen. Fragen und vor allem Anregungen sind also jederzeit willkommen. :)

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