Paganis letzter Zonda. Schon wieder.

23. August 2017
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Aktuelles

18 Jahre ist es schon her, dass der erste Pagani Zonda vorgestellt wurde. Damals noch als C12, verschlug der Mittelmotor-Sportler von Horacio Pagani alles die Sprache. Nach C12 kamen die immer schnelleren und radikaleren Versionen S, F und R, der Roadster und eine Menge Sondermodelle. Nach dem Zonda Revolucion im Jahre 2013 sollte eigentlich Schluss sein – der Nachfolger mit dem schwer aussprechbaren Namen Huayra wurde schließlich schon seit einem Jahr gebaut.

 

Auch der Huayra entwickelte sich prächtig: wem die 730 PS des „Standardmodells“ nicht reichen, kann den „BC“ mit 800 Pferden nehmen und für die heißen Tage gibt es den hinreißend schönen Roadster. Trotzdem kann der 62 jährige Horacio Pagani nicht die Finger von seinem Erstlingswerk lassen und zeigt am Concours d’Elegance in Pebble Beach, wo sich viele der Personen tummeln, die sich einen Pagani leisten können, den Zonda HP Barchetta. Der große Unterschied zu allen bisherigen Pagani-Modellen ist die Minimierung der Fensterfläche bei gleichzeitigem Verzicht auf ein Dach. Die Mini-Windschutzscheibe verlangt fast nach einem Helm, wenn man beim Fahren keine Fliegen im Gesicht haben möchte. Auch die teilweise-verkleideten Hinterräder, deren Abdeckung aus Sichtcarbon besteht – nicht der Allerwelts-Geschmack. Apropos Räder: die sind auf der rechten und linken Seite unterschiedlich lackiert. Rechts kommt Blau, links Weiß zum Einsatz.  2017-pebble-beach-concours-delegance-fbconcept-lawn

Hinter den Passagieren tobt ein Zwölfzylinder Sauger von Mercedes-AMG, geschaltet wird Manuell. Über die Kosten äußert sich Pagani nicht – aber in diesen Kreisen redet man ja nicht über Geld. Gerüchten nach wird der limitierte Donnerkeil aus Maranello aber knapp 15 Millionen Dollar kosten.

Fotos: Pagani

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