Porsche beendet Exklusiv-Deal mit EA

14. Dezember 2016
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Aktuelles

Vielleicht abgesehen von Super Mario Kart ist vermutlich keine Rennspiel-Serie so bekannt wie Need for Speed (gestützt durch eine kurze Feldstudie hier im Verlag) von Electronic Arts. Vermutlich gab auch dieser Umstand ihnen vor rund 10 Jahren die nötige Verhandlungsmacht, um mit Porsche einen einmaligen Deal auszuarbeiten: Eine Exklusiv-Vereinbarung nämlich. Seit 2006 durften die Fahrzeuge von Porsche nur noch in Spielen von EA auftauchen – ein herber Schlag für andere Rennspiel-Serien wie Gran Turismo oder Forza Motorsport, die sich höchstens mit RUF-Fahrzeugen behelfen konnten, um zumindest einen Hauch Zuffenhausen in ihre Games zu bringen.

Ab nächstem Jahr, so bestätigte Sebastian Hornung (Manager Branded Entertainment bei der Porsche AG), ist damit aber Schluss. Man habe schon die letzte Jahre auch abseits von EA das Geschehen im Gaming verfolgt (in der Tat sogar ab und an gegen die Vereinbarung mit EA verstoßen – siehe Forza Motorsport bzw. Horizon) und wolle sich nun wieder breiter aufstellen. Vor allem im Bereich der Simulations-Games, weswegen fürs Erste eine tiefgreifende Kooperation mit dem in Italien produzierten Game „Assetto Corsa“ auf dem Plan steht. Mehr werden folgen … und das ist gut.

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