Renault stellt seinen ersten Pickup vor: den Alaskan

1. Juli 2016
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Aktuelles

Es ist eine Premiere für Renault: Noch nie zuvor hatte man einen Pickup im Angebot. Nun ändert sich das. In erster Linie dafür konzipiert, den lateinamerikanischen Markt besser bedienen zu können, wird der Wagen nach seiner Premiere heute in Medellin (Kolumbien) aber letztendlich auch zu uns kommen.

Äußerlich ist der Alaskan (irgendwie ironisch: ausgerechnet in den USA – also auch Alaska – ist Renault nicht vertreten) dabei gleich als Renault zu erkennen, trägt das bekannte Familiengesicht. Das Cockpit hingegen ist „anders“ … irgendwie japanisch. Wenig überraschend. Auch wenn Renault es nämlich in seinen ersten Aussendungen nicht explizit erwähnt ist klar, dass wir hier auf einen Nissan Navara mit anderer Schnauze schauen. Dementsprechend kann man aber zumindest schon einmal sicher sein, dass der Wagen sich im Gelände gut schlagen wird. Außerdem ist man ja in guter Gesellschaft, hat Fiat doch erst unlängst mit dem Fullback quasi einen Mitsubishi L200 mit anderem Emblem auf den Markt geworfen.

Gerade im Vergleich zu dem Italiener muss man Renault also schon einmal loben, dass sie zumindest optisch etwas mehr Eigenständigkeit einbringen. Unter der Haube herrscht hingegen, ebenso wie bei den verfügbaren Bauformen (Double Cab, Single Cab und Chassis Cab) wieder Gleichheit: Zwei Leistungsstufen mit 160 oder 190 PS des 2,3 Liter dCi Vierzylinder-Diesels werden angeboten – genau wie im Nissan. Zusätzlich wird Renault allerdings auch noch einen 2,5 Liter Benziner oder einen 2,5 Liter Diesel anbieten – sehr wahrscheinlich aber nicht auf dem europäischen Markt.

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