RUF CTR 2017: der Mega-„Porsche“

7. März 2017
2.561 Views
Aktuelles

Erinnert ihr euch noch an den RUF Yellowbird? Bestimmt … hoffentlich. Das, was Alois und Estonia Ruf hier oben jedenfalls enthüllen ist quasi dessen Wiedergeburt, nur auf „richtig geil“. Obwohl er nämlich außen große Ähnlichkeit mit dem gelben Vogerl hat, ist er das erste, gänzlich von RUF konstruierte und gefertigte Sportgerät überhaupt.

Und zu diesem Anlass ließ sich der deutsche Sportwagenhersteller nicht lumpen: ein Karbonfaser-Monocoque sorgt für niedriges Gewicht, ein 3,6 Liter Boxer-Motor mit 710 PS und 880 Nm Drehmoment für mächtig Schub und die Kombination aus Heckantrieb und Sechsgang-Schaltgetriebe für das Gefühl von purem Autofahren alter Schule.

 

Auch die Leistungsdaten lesen sich überaus „interessant“: 0-100 dauert 3,5 Sekunden. 0-200 weniger als 9 Sekunden. Top-Speed liegt bei über 360 km/h. Leistungsgewicht: 1,6 Kilogramm pro PS. Das ist absoluter Super-Sportler-Territorium.

Dazu passend wurde auch der Rest des Wagens konstruiert: Die komplette Karosserie besteht aus Kohlefaser, die geschmiedeten Alu-Felgen tragen Schuhe in den Größen 245/35 ZR 19 vorn und 305/30 ZR 19 hinten. Das Basis-Layout des Fahrwerks besteht aus Einzelrad-Aufhängungen an jeweils doppelten Querlenkern, kombiniert mit längs auf dem Chassis montierten Feder-Dämpfer-Einheiten, die wie in der Formel 1 über Druckstreben (Pushrods) betätigt werden. Für entsprechende Verzögerung sorgen innenbelüfteten, gelochten Keramik-Bremsscheiben in 380 Millimetern mit sechs Kolben vorn und 350 Millimetern mit vier Kolben hinten.

Die Serienproduktion des neuen CTR wird 2018 bei RUF in Pfaffenhausen  anlaufen. Geplant ist eine limitierte Auflage von 30 Exemplaren, wobei der in Genf erstmals gezeigte Prototyp nicht dazuzählt.

Sei der Erste der abstimmt.

Kommentar abgeben