Tesla Autopilot lässt sich „hacken“ – mit einer Orange

23. Januar 2018
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Sowohl aus rechtlichen, aber auch technischen Gründen sind aktuell erhältliche Autos noch nicht im Stande gänzlich autonom zu fahren. Selbst die verbauten teilautonomen Systeme, die es theoretisch erlauben würden eine Autobahn ohne jedes Zutun des Fahrers entlang zu cruisen, sind also allesamt so ausgelegt, dass die Fahrer des Autos nach wie vor jederzeit bereit sein müssen das Steuer zu übernehmen. Das wird dadurch sichergestellt, dass der Fahrer seine Hände am Lenkrad behalten muss, was wiederum über Lenkimpulse oder ausgeübten Druck auf das Volant selbst gecheckt wird. Tut der Pilot das nicht, deaktiviert sich der teilautonome Betrieb in der Regel von allein.

Für so manch faulen Pendler wohl ein Ärgernis … für einen speziellen Pendler in den USA sogar Ärgernis genug um nach Möglichkeiten zu suchen, dieses „Problem“ aus der Welt zu schaffen … und das tat er: Durch die Verwendung einer Orange – siehe Video.

Glücklicherweise relativiert er die Dummheit seines geposteten Durchbruchs selbst ein wenig dadurch anzumerken, dass diese „Lösung“ vielleicht nicht für jeden zu empfehlen ist und er sich selbst gerade in der Mitte von Nirgendwo befindet, dennoch: Blöde Idee bleibt blöde Idee. Immerhin hat es durchaus einen Sinn, dass der Fahrer nach wie vor seine Augen auf der Straße behalten sollte. Alles andere ist schlichtweg grob fahrlässig.

Von Seiten Tesla gab es auf dieses Video, das zum Zeitpunkt dieser Artikels immerhin schon fast 1,5 Millionen Mal angesehen wurde, noch keine Reaktion.

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