Tesla: Model 3 bekommt ein Performance-Modell

31. Juli 2017
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Aktuelles

Mittelklasselimousinen von Premium-Herstellern gibt es normalerweise in einer Sport-Version. Audi hat den RS4, BMW den M3 und Alfa Romeo die Giulia QV. Auch das Tesla Model 3 bekommt eine Performance-Variante zur Seite gestellt. Diese heißt wie schon beim Model S vermutlich P100D – und ebenso wie dieser wird auch das schnelle Model 3 einen „Ludicrous“-Modus bekommen. Schon die Serienversion des bislang günstigsten Stromers aus Kalifornien beschleunigt in nur 5,1 Sekunden auf 100 km/h. Der P100D dürfte diesen Spring in rund drei Sekunden erledigen. Ein Allradantrieb dürfte ihm aber helfen, die Kraft auf den Asphalt zu bringen. Flotter als der große Bruder wird er aber nicht sein. Der schafft nämlich furchteinflößende 2,7 Sekunden im Standardsprint. Laut Elon Musks Twitter-Account wird der Model 3 P100D im Sommer 2018 auf den Markt kommen.

Auch sonst liegt sehr viel Augenmerk auf Teslas jüngstem Spross. Gerade wurden die ersten 30 Modelle an Mitarbeiter während einer eigens veranstalteten Party ausgeliefert. Die ersten Model 3-Fahrer sind Mitarbeiter, die noch vor der ersten großen Auslieferungswelle Kinderkrankheiten ausmerzen sollen. Danach werden die rund 500.000 Vorbesteller mit ihrem neuen Auto beglückt. Diese Phase soll bis zur Mitte des nächsten Jahres andauern. Momentan gibt es auch nur die stärkere Version, die mit rund 500 Kilometern auch eine höhere Reichweite hat und natürlich teurer ist. Gute 44.000 Dollar kostet das „Long Range“ genannte Modell. Die Standardversion kommt im Herbst und bietet für einen Preis von 35.000 Dollar ungefähr 350 Kilometer Reichweite. Überaus kurz ist die Aufpreisliste. Darauf ist ein Premium-Interieur und ein Autopilot um jeweils 5000 Dollar, Metallic-lack um 1000 Dollar und 19-Zöller um 1500 Dollar zu haben. Wenn erlaubt, dann kann man auch eine Funktion zum vollautomatischen Fahren für 3000 Dollar ordern.

Spannend, wie die Kalifornier das Autofahren verändern wollen.

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