Tesla Model 3: Weniger ist mehr

29. März 2017
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Aktuelles

Nach und nach sickern immer mehr Details zum Tesla Model 3 durch. Diesmal geht es um den Innenraum, genauer um die Armaturen. Gut, man kann sich denken, dass der jüngsten Spross der Kalifornier keine traditionell analoge Tachoeinheit bekommt. Die hat weder der Model S, noch der Model X. Die beiden Letztgenannten tragen ihr Fahrerinformationssystem jedoch klassisch im Blickfeld des Fahrers, im Gegensatz zum Model 3. Dieser hat hinter dem Lenkrad nichts. Wie es aussieht verfügt der „Tesla für Jedermann“ über keinerlei mechanische Knöpfe. Der Bildschirm oberhalb der Mittelkonsole hat also einige Aufgaben.

Mit dieser Instrumentenanordnung macht Tesla deutlich, welch hohen Fokus das Model 3 auf autonomes Fahren legt.

4 Kommentare

  1. Warum versuchen eigentlich immer noch manche Hersteller krampfhaft, die wichtigsten Infos für den Fahrer (z.B. aktuelle Geschwindigkeit, Warnleuchten) aus dem unmittelbaren Blickfeld – sprich geradeaus, hinter bzw. über dem Lenkrad – zu verbannen? Mittige Instrumente sind für mich nicht mal ein Design-Gag… oder hat das Model-3 ein Head-up-Display in der Windschutzscheibe serienmäßig?
    Solange das autonome Fahren nicht Vorschrift ist, soll man Autos bitte noch „richtig“ bauen.
    lg
    Rolex

    • Du sprichst mir aus dem Herzen. 😉
      Mittige Instrumente wären für mich ein Grund, ein Auto nicht zu kaufen.
      MfGJ

  2. Servus Rolex!
    Kommt immer darauf *wo* die mittigen Instrumente sitzen!
    So wie diese auf einem Display quasi rechts vom Lenkrad angeordnet sind, würde das erfordern, dass ich zum Ablesen nicht nur den Blick, sondern gleich den Ganzen Kopf drehen muss (davon abgesehen, dass bei Sonneneinstrahlung der Blendfaktor vermutlich sehr hoch sein wird).
    Im Picasso zb. waren die Instrumente auch in der Mitte, aber sehr weit vorn knapp unter der Windschutzscheibe. Um diese abzulesen musste ich den Blick weit weniger von der Fahrbahn wenden, als jetzt im B-Max, der die Instrumente klassisch „hinter dem Lenkrad“ hat.
    Ob welche Position gut oder schlecht ist, hängt auch von der Sitzposition ab. In einem Fahrzeug, wo man relativ tief sitzt wir die klassische Anordnung sicher sehr gut sein, In einem Van oder SUV, wo man sehr hoch und aufrecht sitzt kann die mittige Positionierung nahe der Windschutzscheibe besser sein.

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