Test: BMW X1 xDrive25e M Sport

28. Oktober 2020
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Tests

FAHRZEUGDATEN

Marke:BMW
Klasse:Geländewagen/SUV
Antrieb:Allrad
Treibstoff:Hybrid
Leistung:220 PS
Testverbrauch:4,6–7,8 l/100km
Modelljahr:2020
Grundpreis:49.960 Euro

Ziemlich genau 5000 Euro trennen in der X1-Preisliste die Modelle xDrive25i und xDrive25e – und zwar zugunsten der neuen Plug-In-Version, also des „e“. Was vor allem daran liegt, dass dieser null Prozent NoVA ausweist, die Differenz vergrößert sich also mit jedem bestellten Extra. Vor einem Dreivierteljahr gastierte Bruder „i“ bei uns im Test, ein Vergleich drängt sich also förmlich auf, beide haben ja eine ähnliche (System-) Leistung sowie Allradantrieb. Wobei die Hinterachse bei der An­steck-Variante allein vom E-Motor bedient wird, und der Benziner an der Vorderachse bietet einen Zylinder weniger auf.

Selbst wenn die Akkus leer sind (bei uns im Test war das nach 41 Kilometern der Fall), braucht der „e“ fast einen Liter weniger auf 100 Kilometer. Weil er aber einen gar mickrigen Kraftstofftank hat, ist seine Gesamt-Reichweite dennoch 200 Kilometer geringer. Und die Hybrid-Batterien knabbern dem Grund-Kofferraum 55 Liter weg. Doch auch wenn man den „e“ nicht brav ansteckt und somit weniger elektrisch fährt als möglich: Finanziell gesehen ist er die sinnvollere Variante, er punktet nicht nur, wie erwähnt, beim Basispreis, sondern auch mit weniger als halb so viel Kfz-Steuer und einem niedrigeren Sachbezug.

Motor & Getriebe – Der Dreizylinder-Benziner ist akustisch nicht als solcher auszumachen, zusammen mit dem harmo­nisch zugeschalteten E-Motor sorgte er für feine Fahrleistungen, die Automatik passt gut dazu.

Fahrwerk & Traktion – Trotz Sportfahrwerk ausreichend Komfort, agil, sehr fahrsicher in flotten Kurven, kaum Lastwechsel-Reaktionen. Traktion sehr gut, obwohl die Hinterachse nur vom E-Motor bedient wird. Bremsen OK, durchaus feinfühlige Lenkung.

Bedienung & Multimedia – Sehr gute, nicht zu hohe Sitzposition auf straffem Sport-Gestühl, tadellos ablesbare Instrumente. Multimedia-Bedienung 1A, wahlweise Dreh-und-Drück-Regler, Sprachsteuerung oder Touchscreen. Genug gut nutzbare Ablagen. Minus: kleiner Tank, Abstandsregel-Tempomat nur bis 140 km/h. Apple CarPlay und induktives Handyladen gegen Aufpreis.

Innen- & Kofferraum – Vorne wie hinten genug Platz, ob der Hy­brid-Akkus 55 Liter weniger Kofferraum und keine optional verschiebbare Rückbank. Gepäckabteil gut zu nutzen, keine Stufe nach Vorklappen der 2:1:2-Fondlehnen. Umlegbare Beifahrersitz-Lehne und Trenn-Netz um je 204 Euro. Minus: geringe Anhängelast.

Dran & Drin – Der rund 5500 Euro teure M-Sport bringt neben Dynamik-Aufputz innen wie außen auch noch LED-Licht, doch erst ein Griff in die gut sortierte Aufpreisliste machte den X1 BMW-like. Angenehme Materialien, saubere und klapperfreie Verarbeitung.

Schutz & Sicherheit – Keine Highlights bei der serienmäßigen Sicherheits-Ausrüstung, alle gängigen Assistenzsysteme sind aber über zwei Pakete zukaufbar.

Reichweite & Laden – Von den rund 55 Kilometern Prospekt-Reichweite kommen gute 40 in der Praxis an. An der Haushaltssteckdose dauert eine Vollladung fünf Stunden, an einer Wallbox mit 3,7 kW 3,2 Stunden.

Preis & Kosten – Plattform-Bruder Mini Countryman ist deutlich billiger, der stärkere Peugeot 3008 spürbar teurer, der ähnlich bepreiste Volvo XC40 hat keinen Allrad. Recht brav beim Sprit-Verbrauch. Kein Hit in Sachen Garantie, dafür lange Service-Intervalle.

Noch nicht der neueste Stand der BMW-Cockpits, ergonomisch ist der X1 freilich ohne Tadel. 

[vc_row][vc_column][vc_column_text]Ziemlich genau 5000 Euro trennen in der X1-Preisliste die Modelle xDrive25i und xDrive25e – und zwar zugunsten der neuen Plug-In-Version, also des „e“. Was vor allem daran liegt, dass dieser null Prozent NoVA ausweist, die Differenz vergrößert sich also mit jedem bestellten Extra. Vor einem Dreivierteljahr gastierte Bruder „i“ bei uns im Test, ein Vergleich drängt sich also förmlich auf, beide haben ja eine ähnliche (System-) Leistung sowie Allradantrieb. Wobei die Hinterachse bei der An­steck-Variante allein vom E-Motor bedient wird, und der Benziner an der Vorderachse bietet einen Zylinder weniger auf. Selbst wenn die Akkus leer sind (bei uns im Test war das nach 41 Kilometern der Fall), braucht der „e“ fast einen Liter weniger auf 100 Kilometer. Weil er aber einen gar mickrigen Kraftstofftank hat, ist seine Gesamt-Reichweite dennoch 200 Kilometer geringer. Und die Hybrid-Batterien knabbern dem Grund-Kofferraum 55 Liter weg. Doch auch wenn man den „e“ nicht brav ansteckt und somit weniger elektrisch fährt als möglich: Finanziell gesehen ist er die sinnvollere Variante, er punktet nicht nur, wie erwähnt, beim Basispreis, sondern auch mit weniger als halb so viel Kfz-Steuer und einem niedrigeren Sachbezug.[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column width="1/2" css=".vc_custom_1446571503268{padding-top: 5px !important;}"][vc_column_text el_class="testkategorien"]Motor & Getriebe - Der Dreizylinder-Benziner ist akustisch nicht als solcher auszumachen, zusammen mit dem harmo­nisch zugeschalteten E-Motor sorgte er für feine Fahrleistungen, die Automatik passt gut dazu. Fahrwerk & Traktion - Trotz Sportfahrwerk ausreichend Komfort, agil, sehr fahrsicher in flotten Kurven, kaum Lastwechsel-Reaktionen. Traktion sehr gut, obwohl die Hinterachse nur vom E-Motor bedient wird. Bremsen OK, durchaus feinfühlige Lenkung. Bedienung & Multimedia - Sehr gute, nicht zu hohe Sitzposition auf straffem Sport-Gestühl, tadellos ablesbare Instrumente. Multimedia-Bedienung 1A, wahlweise Dreh-und-Drück-Regler, Sprachsteuerung oder Touchscreen. Genug gut nutzbare Ablagen. Minus: kleiner Tank, Abstandsregel-Tempomat nur bis 140 km/h. Apple CarPlay und induktives Handyladen gegen Aufpreis. Innen- & Kofferraum - Vorne wie hinten genug Platz, ob der Hy­brid-Akkus 55 Liter weniger Kofferraum und keine optional verschiebbare Rückbank. Gepäckabteil gut zu nutzen, keine Stufe nach Vorklappen der 2:1:2-Fondlehnen. Umlegbare Beifahrersitz-Lehne und Trenn-Netz um je 204 Euro. Minus: geringe Anhängelast. Dran & Drin - Der rund 5500 Euro teure M-Sport bringt neben Dynamik-Aufputz innen wie außen auch noch LED-Licht, doch erst ein Griff in die gut sortierte Aufpreisliste machte den X1 BMW-like. Angenehme Materialien, saubere und klapperfreie Verarbeitung. Schutz & Sicherheit - Keine Highlights bei der serienmäßigen Sicherheits-Ausrüstung, alle gängigen Assistenzsysteme sind aber über zwei Pakete zukaufbar. Reichweite & Laden - Von den rund 55 Kilometern Prospekt-Reichweite kommen gute 40 in der Praxis an. An der Haushaltssteckdose dauert eine Vollladung fünf Stunden, an einer Wallbox mit 3,7 kW 3,2 Stunden. Preis & Kosten - Plattform-Bruder Mini Countryman ist deutlich billiger, der stärkere Peugeot 3008 spürbar teurer, der ähnlich bepreiste Volvo XC40 hat keinen Allrad. Recht brav beim Sprit-Verbrauch. Kein Hit in Sachen Garantie, dafür lange Service-Intervalle.[/vc_column_text][/vc_column][vc_column width="1/2"][vc_column_text css=".vc_custom_1603894891951{margin-top: 0px !important;margin-bottom: 0px !important;}"][/vc_column_text][vc_column_text css=".vc_custom_1603889703841{margin-top: 0px !important;padding-top: 10px !important;padding-right: 10px !important;padding-bottom: 10px !important;padding-left: 10px !important;background-color: #f2f2f2 !important;}"]Noch nicht der neueste Stand der BMW-Cockpits, ergonomisch ist der X1 freilich ohne Tadel. [/vc_column_text][vc_empty_space height="5px"][vc_column_text][taq_review][/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row css=".vc_custom_1446570885481{padding-top: 15px !important;}"][vc_column][vc_tabs][vc_tab title="Technik" tab_id="ed3d3eb5-217d-33e84-32475293-fb43fe8f-9961"][vc_column_text]R3, 12V, Turbo, 1499 ccm, 125 PS (92 kW) bei 5000–5500/min, max.…

6.8

FAZIT

Hochwertiger City-SUV mit Strom-Zuschlag.

Motor & Getriebe
Fahrwerk & Traktion
Bedienung & Multimedia
Innen- & Kofferraum
Dran & Drin
Schutz & Sicherheit
Reichweite & Laden
Preis & Kosten
User-Wertung : Keine Bewertungen bisher!
7

R3, 12V, Turbo, 1499 ccm, 125 PS (92 kW) bei 5000–5500/min, max. Drehmoment 220 Nm bei 1500–3800/min, E-Motor: 95 PS (70 kW) bzw. 165 Nm, Systemleistung 220 PS (162 kW) bzw. 385 Nm, Lithium-Ionen-Akku 10,0 kWh, Sechsgang-Automatik, Allradantrieb, Scheibenbremsen v/h (bel.), L/B/H 4447/1821/1582 mm, Radstand 2670 mm, 5 Sitze, Wendekreis 11,7 m, Reifendim. 225/50 R 18 (Testwagen-Bereifung Good­year Eagle F1 225/45 R 19), Tankinhalt 36 l, Reichweite 460 km (plus elektr. 41), Kofferraumvol. 450–1470 l, Leergew. (EU) 1820 kg, zul. Gesamtgew. 1820 kg, max. Anh.-Last 750 kg, 0–100 km/h 6,9 sec, Spitze 193 (el. 135) km/h, Steuer (jährl.) € 506,88, Werkstätten in Österreich 66, Service verschleißabhängig (mind. alle 2 Jahre), WLTP-Normverbrauch (kombiniert) 1,9 l, Testverbr. 4,6–7,8 l ROZ 95, CO2 (Norm/Test) 43/105–179 g/km

sechs Airbags, Müdigkeitswarner, City-Notbremsassistent inkl. Auffahrwarner, Tempomat, LED-Licht, Klimaautomatik, Multimediasystem m. 6,5 Zoll-Touchscreen u. 6 LS, DAB-Tuner, Tempomat, Licht- und Regensensor, Sportsitze, Einparksensoren h, E-Heckklappe, Sportfahrwerk, 18 Zoll-Alufelgen, heizb. E-Außenspiegel etc. 

Driving Assistant (Verkehrszeichenerkennung, aut. Fernlicht, Spurwechsel-Assistent etc.) € 858,–, Driving Assistant Plus (zus. Abstandsregel-Tempomat inkl. Stauassistent) € 1230,–, adaptive LED-Scheinwerfer € 504,–, Österreich-Paket (Navigation, 8,8 Zoll Touchscreen, Rückfahrkamera, Einparksensoren v+h, Einpark-Assistent aut., el. klappb. Außenspiegel, Innenspiegel aut. abblendend etc.) € 2136,–, Business-Paket (10,25 Zoll-Bildschirm für Multimedia, WLAN, Internetzugang, induktive Ladestation, Alarm, Headup-Display etc.) € 1848,–, Metallic-Lack ab € 780,–, Navigation ab € 1410,–, Apple CarPlay € 300,–, el. Panoramadach € 1260,–, Lenkradheizung € 204,–, Sitzheizung v € 354,–, schlüssel­loser Zugang € 402,–, CD-Laufwerk € 102,–, E-Sitze v € 960,–, Lederpolsterung € 1460,–, HiFi-Sound ab € 300,–, 19-Zoll-Felgen ab € 870,– etc.

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